Häupl bei SPÖ Wien-Schlusskundgebung 1: Die FPÖ schaut auf die Reichen, auf die Armen schauen wir!

Wien (OTS/SPW) - "Der Weg, den wir gehen ist der Weg der Prosperität, des Wohlstands und der sozialen Gerechtigkeit", betonte am Freitag der Wiener SPÖ-Spitzenkandidat, Bürgermeister Michael Häupl. Er bedankte sich beim Bundeskanzler Werner Faymann, den SPÖ-Mitgliedern in der Bundesregierung, dem ebenfalls vor Ort erschienenen Münchener Oberbürgermeister Christian Ude, den zahlreichen befreundeten Organisationen, den vielen FunktionärInnen -ob jung, ob alt - und der gesamten Wahlbewegung für die Unterstützung und das tolle Engagement. Er hob auch die Plattform "Stimmen für Wien. Stimmen für Häupl" hervor, im Rahmen derer sich zahlreiche Menschen außerhalb der sozialdemokratischen Gesinnungsgemeinschaft engagieren.****

In Wiens Schulen gebe es 220.000 SchülerInnen, davon seinen 6.900 so genannte Seiteneinsteiger. Von allen Schülern würden 49 Prozent einen Migrationshintergrund aufweisen, 25 Prozent davon benötigen Förderunterricht. 25 Prozent der zu fördernden Kinder hätten jedoch keinen Migrationshintergrund, hob Häupl hervor. Sie alle bekämen in Wien entsprechende Unterstützungen. "Es ist unsere Pflicht, diesen Leuten besondere Förderungen angedeihen zu lassen, so dass sie zumindest das Bildungsniveau des Herrn Strache erreichen!", betonte er. Nachsatz: "Nein, so garstig sind wir nicht. Wir wollen, dass unsere Kinder besser sind!"

Die Wirtschaftskrise sei nicht von Wien ausgegangen, stellte er klar. Doch durch solidarische Politik der Sozialdemokratie in der Bundesregierung und in Wien gelange es, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. "Das funktioniert unter der Führung von Sozialdemokraten!", so Häupl. Er nannte dabei das Investitionsprogramm zur Stärkung der Kaufkraft und des Binnenmarkts sowie Investitionen in Bildung und Forschung. Die Lüge, Wien sei beim Produktionsniveau hinter Prag und Bratislava gefallen, entkräftete er mit Fakten: So weise das BIP in Wien 73 Milliarden, in Prag 31 und in Bratislava 14 auf. "Da sind andere zurückgefallen!", so Häupl in Richtung Kritiker.

Zwischen 1995 und 2010 habe Wien 14.000 Jobs dazu gewonnen, betonte er zu einer weiteren Lüge der Wiener Opposition. Waren es vor 15 Jahren 760.000, so sind es heute 774.000. Das sei "selbst in der Krise eine höhere Zahl als in Zeiten der Hochkonjunktur, als Schwarzblau in der Bundesregierung gesessen ist!" Zum Thema Arbeit sprach er zudem die Tatsache an, dass es nicht nur "tolle Arbeitsverhältnisse" gebe, im Gegenteil, in manchen Fällen sei es "lupenreine Ausbeutung". Anders könne es man nicht bezeichnen, wenn arbeitende Menschen einen Zuschuss brauchen, damit sie auf insgesamt 744 Euro kommen. Und nicht einmal das gönne ihnen "der Typ von der sozialen Heimatpartei", der diese Summe wahrscheinlich alleine an einem Abend ausgebe. Im Gegenteil, Strache von der angeblich sozialen Heimatpartei beschimpfe sie noch dazu als Sozialschmarotzer. Dabei strich der Bürgermeister einmal mehr die Aufgabe der Sozialdemokratie hervor, nämlich: sozial Schwachen helfen, Armut bekämpfen und dafür sorgen, dass Menschen mit ihrer Pension auch leben können. Häupl:
"Das ist unser Job!"

Seine absolute Ablehnung sprach er Straches Flat Tax aus. Einer solchen zufolge müssten kleine Einkommen genauso wie Generaldirektoren Steuern in der Höhe von 25 Prozent bezahlen. "Das ist die unsozialste Steuerform, die es überhaupt gibt!" Es sei einmal mehr typisch für die FPÖ, denn "sie schaut auf die Reichen! Auf die Armen schauen wir!".

Auch zu den Pensionen in Wien fand er klare Worte und erinnerte an die gemeinsamen Demonstrationen "Schulter an Schulter" von Partei, Gewerkschaft und Pensionsverbänden: "Wir erfüllen nicht die politische Vorgabe von Schwarzblau in Wien. Niemals!" (Forts.)

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