Chinesischer Forschungsminister Wan Gang zu Gast bei Ministerin Beatrix Karl

Ideenaustausch in hochkarätiger Runde über Möglichkeiten der intensiveren Zusammenarbeit

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl hat heute Nachmittag den Forschungsminister der Volksrepublik China, Wan Gang, zu einem Gespräch im Wissenschaftsministerium empfangen. "Zwischen China und Österreich bestehen bereits erfolgreiche Kooperationen, die in Zukunft noch verstärkt werden sollen", so die Ministerin. Bei einem Gedankenaustausch in hochkarätiger Runde wurde über die Möglichkeiten der intensiveren Zusammenarbeit diskutiert. Anwesend waren u.a. uniko-Präsident Rektor Dr. Hans Sünkel, ÖAW-Präsident Dr. Helmut Denk, FWF-Vizepräsidentin Dr. Christine Mannhalter und Dr. Brigitte Winklehner, Präsidentin des Eurasia-Pacific Uninet.

China kann im Bereich Wissenschaft und Forschung gerade in den vergangenen Jahren auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung verweisen, so hat sich etwa Chinas Input in die Forschung in den vergangenen drei Jahren verfünffacht und China hat großes Interesse, Partner zu finden, um an den Grand Challenges wie Demografie und Klimawandel gemeinsam zu arbeiten.

Tragende Säule der Kooperationen zwischen China und Österreich seien verschiedene Institutionen und Einrichtungen, die die beschlossenen Verträge "mit Leben erfüllen", dankte die Ministerin den anwesenden Vertreter/innen der Universitäten(konferenz), der Österreichischen Akademien der Wissenschaften (ÖAW), des Wissenschaftsfonds FWF, des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD) sowie von Eurasia-Pacific Uninet.

Österreichs Universitäten sind bei Studierenden aus China gefragt: Im Wintersemester 2009 waren rund 1.260 Studierende aus China an den heimischen Unis. Das Sinologie-Studium an den heimischen Unis ist ebenso stark gefragt, im Wintersemester 2009 waren es 742 Studierende. Das China-Zentrum der Universität Salzburg ist ebenso wie das Konfuzius-Institut an der Universität Wien ein großer Erfolg und die Eröffnung eines zweiten Konfuzius Instituts im Oktober 2010 in Graz verdeutlicht das steigende Interesse der Österreicherinnen und Österreicher an China. Einen wichtigen Beitrag zu den bilateralen Beziehungen leistet auch das Eurasia-Pacific Uninet, insbesondere bei der Schaffung gemeinsamer Forschungszentren etwa in den Bereichen Biomarker, Tunnelbau, Umweltschutz und Medien.

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