Schultes zu Glawischnig: Rasche Hilfe statt Sitzungen - Es geht um die Menschen

Task Force "Gift-GAU" im Umweltministerium installiert -Kontaktaufnahme mit Gewässerschutzkommission unmittelbar nach Gift-Unfall erfolgt

Wien, 08. Oktober 2010 (ÖVP-PD) "Für die betroffenen Menschen in Ungarn braucht es jetzt Hilfe vor Ort. Es geht darum, den ökologischen Schaden einzugrenzen und alle Vorkehrungen zu treffen, damit nicht andere Staaten entlang der Donau betroffen sind", so ÖVP-Umweltsprecher Hermann Schultes zu den heutigen Aussagen von Grünen-Chefin Glawischnig. Derzeit besteht laut Experten aus Umwelt- und Innenministerium keine Gefahr für Österreich. "Unser Nachbarland ist durch eine Umweltkatastrophe in verheerendem Ausmaß massiv betroffen, Menschen sind gestorben, weitere Personen sind vermisst, rasche Hilfe vor Ort ist wichtig. Politische Sitzungsinszenierungen sind im Augenblick überflüssig. Jetzt geht es um rasche und effiziente Hilfe", betont Schultes mit Nachdruck. ****

Das Umweltministerium arbeitet mit Hochdruck. Unmittelbar nach den ersten Informationen, die uns über den Gift-Unfall in Ungarn erreicht haben, wurde vom Umweltministerium Kontakt - im Rahmen der österreichisch-ungarischen Gewässerschutzkommission - aufgenommen und Hilfe angeboten. Zusätzlich wurde auf Initiative von Umweltminister Niki Berlakovich im Ministerium eine Task Force "Gift-GAU" eingerichtet und ein Soforthilfeprogramm für Ungarn entwickelt. "Unsere ungarischen Nachbarn nehmen diese freundschaftliche Hilfe an, Details werden derzeit in Ungarn evaluiert", so Schultes weiter. "Frau Glawischnig sucht Publicity und verlangt Sitzungen, wir aber helfen rasch und ohne Spektakel", so Schultes, der auf das sehr gute nachbarschaftliche Verhältnis mit Ungarn verweist.

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