LR Anschober: Alarmierende Isar-Studie muss zu Konsequenzen führen und Bundesregierung aus Antiatom-Tiefschlaf reißen

Sicherheitsinteressen müssen wuchtiger sein als Gewinninteressen - Deutschland muss Laufzeitverlängerung der AKW stoppen.

Linz (OTS) - "Die heute von Studienautor Univ-Prof. Wolfgang Kromp und mir veröffentlichte Sicherheitsanalyse zu Isar1 und der gesamten Reaktorbaureihe SWR69 kommt zu einem vernichtenden Urteil. Die Studie wird von mir kommende Woche der Bundesregierung, der bayrischen Staatsregierung, der deutschen Bundesregierung und der EU-Kommission übermittelt, mit dem Appell, rasch Konsequenzen zu ziehen und die Laufzeitverlängerungen zu stoppen", kündigt Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober an.

Anschober weiter: "Wer jetzt in Kenntnis dieser Studie noch bei der Laufzeitverlängerung bleibt, handelt verantwortungslos und stellt die Gewinninteressen der Atomkonzern vor die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung." Von der österreichischen Bundesregierung fordert Anschober statt den bisherigen "windelweichen Scheinmaßnahmen" die Prüfung von rechtlichen Schritten und einen Antrag auf Durchführung einer grenzüberschreitenden strategischen Umweltprüfung, wie dies im Europarecht zwingend vorgesehen sei. Auch bei der morgigen Großdemonstration gegen die Laufzeitverlängerung in München, bei der Anschober neben Münchens Oberbürgermeister Ude als Redner eingeladen wurde, wird Anschober die neue Sicherheitsanalyse zum Thema machen. Anschober: "Ich hoffe auf mehr als 10.000 TeilnehmerInnen, darunter hunderte ÖsterreicherInnen. Der widerstand wächst, die Vernunft wird sich durchsetzen."

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