Edlinger zu Khol: Bitte sprechen Sie zuerst mit Ihrem ÖVP-Sozialsprecher übers Pflegegeld

Kaum woanders wird mehr für Pflegebedürftige getan als in Wien

Wien (OTS/SPW) - Im einer Reaktion auf den heutigen Wahlaufruf von ÖVP-Seniorenbund-Obmann Khol erinnerte der Wiener Pensionistenverbands-Vorsitzende Rudolf Edlinger an zwei Aussagen:
ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger (ÖVP) kann sich verschärfte Zugänge zum Pflegegeld vorstellen (APA vom 11. August 2010) und von Sozialminister Hundstorfer, der in der ORF-Sendung "Hohes Haus" vom 12. September und auch bei der von Khol-mitveranstalteten Pflegeenquete des Seniorenrates am 27. September 2010 erklärte, dass er überhaupt nicht daran denke bei den sieben Pflegegeldstufen etwas zu ändern oder den Menschen etwas wegzunehmen. Edlinger: "Khol soll seine eigenen Schwarzen davon überzeugen, dass sie die Hände vom Pflegegeld lassen sollen!"****

Edlinger nützt die Gelegenheit, Khol darüber zu informieren, wie viel die Stadt Wien mit ihrer sozialdemokratischen Politik besonders für die Pflegebedürftigen Menschen tut:

1. Das Pflegewohnhaus Leopoldstadt wurde im Sommer fertig gestellt und vergangene Woche eröffnet.

2. Das Pflegewohnhaus Meidling hat Anfang März Dachgleiche gefeiert. 2011 werden 256 BewohnerInnen einziehen.

3. Das Pflegewohnhaus Innerfavoriten wird am Standort Hellerfabrik errichtet. Mit der Fertigstellung wird bis 2011 gerechnet. Danach wird das Pflegewohnhaus Innerfavoriten neben dem Wohnpark Hellerfabrik 265 BewohnerInnen Pflege und Betreuung bieten.

4. Das Pflegewohnhaus Liesing ist für 322 BewohnerInnen ausgelegt. Dazu wird ein Tageszentrum angeschlossen. Die Eröffnung ist für 2011 vorgesehen.

5. Das Pflegewohnhaus Simmering wird bis 2012 348 BewohnerInnen beherbergen. Zusätzlich wird auch ein Tageszentrum errichtet.

6. Auf dem Standort des Geriatriezentrums Baumgarten wird ebenfalls in ein neues Wohn- und Pflegehaus investiert. Es ist ein Neubau für 316 BewohnerInnen geplant, dazu ein Tageszentrum. Die Baubewilligung ist erteilt und der Architekturwettbewerb abgeschlossen. Der Baubeginn ist für 2011 geplant, 2013 wird die Besiedelung folgen.

7. Neben den Neubauten wird auch eine Generalsanierung des Geriatriezentrums Donaustadt durchgeführt. Außerdem wird hier in einem Anbau ein Zentrum für 100 Langzeitbeatmete und WachkomapatientInnen errichtet. Auch hier ist der Architekturwettbewerb bereits abgeschlossen. Von 2012 bis 2014 werden die Bauarbeiten durchgeführt. Danach werden 328 BewohnerInnen einziehen.

8. Die Innovativen Pflegewohnhäuser in Döbling, Ottakring und Hietzing entstehen in einer Zusammenarbeit des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser und des Krankenanstaltenverbunds. Beide Organisation bündeln ihre Kompetenzen und verbinden so das medizinische und therapeutische Angebot mit einer optimalen Betreuung im eigenen Appartement. Die Grundidee dahinter ist, dass betreuungsbedürftige Menschen auch in Phasen, in denen sie verstärkte Pflege brauchen, im Appartement bleiben können. Ermöglicht wird das durch das sehr flexible Raum-, Ausstattungs- und Betreuungskonzept.

9. Das Innovative Pflegewohnhaus Döbling wird zwischen 2010 und 2012 neu errichtet und bietet 252 BewohnerInnen ein neues Zuhause. Daneben werden bis 2014 auch Innovative Pflegewohnhäuser in Hietzing, der Spatenstich für den Um- und Zubau ist am 1. September vorgenommen worden, und Ottakring (Haus Liebhartstal 1+2) errichtet.

10. Die 31 "Häuser zum Leben" bieten selbstbestimmtes Wohnen und damit Lebensqualität für rund 9.300 BewohnerInnen in fast allen Bezirken. Gemeinsam mit den 172 Pensionistenklubs und Seniorentreffs ist die Stadt Wien österreichweit der größte Anbieter von SeniorInnenbetreuung. Die Wiener Pensionistenwohnhäuser wurden unter SPÖ-Bürgermeister Franz Jonas und SPÖ-Wohlfahrtsstadträtin Maria Jacobi 1960 als wichtige soziale Leistung der Stadt für einen gesicherten Lebensabend ins Leben gerufen.

Edlinger: "Allein diese Aufzählung zeigt, wie viel Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Stadträtin Mag. Sonja Wehsely (die sich übrigens mit "h" schreibt!!!) für die Pflegebedürftigen tun. Kaum woanders wird mehr für Pflegebedürftige getan als in Wien! Daher einmal mehr:
Wer ein soziales Wien will, muss am Sonntag SPÖ wählen!", so Edlinger abschließend. (Schluss)

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