Ellensohn zu Kinder-Abschiebung: Was hat Häupl getan, um die Abschiebung zu verhindern?

Äußerungen Häupls sind ein Armutszeugnis

Wien (OTS) - Nachdem Bürgermeister Häupl nun öffentlich erklärt, er habe die Abschiebung von Dorentina und Daniela K. nicht verhindern können, fragt der Stadtrat der Grünen Wien, David Ellensohn, was Häupl denn konkret unternommen hat, um die Abschiebung der beiden Kinder zu verhindern. "Es ist ja schön und gut, dass Häupl jetzt bekannt gibt, dass ihm das alles sehr leid tut. Aber ich frage ihn, was er wirklich unternommen hat, um die Abschiebung der beiden Kinder zu verhindern. Wo war Häupl, als die Kinder in aller Frühe von der Polizei abgeholt und ins Gefängnis gebracht worden sind? Hat Häupl die Kinder im Schubhaftgefängnis besucht? Hat Häupl mit Maria Fekter oder Bundeskanzler Faymann in dieser Sache telefoniert? Hat er mit der Wiener Polizei geredet?", so Ellensohn.

Der Bürgermeister von Röthis hat vorgemacht, was ein couragierter Bürgermeister erreichen kann: Er hat sich schützend vor seine BürgerInnen gestellt und die Fremdenpolizei abgewiesen. Dafür hat die Gemeinde Röthis gestern den Preis für Zivilcourage des ÖGB bekommen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Tel.: 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0006