Rübig: Innovation ist die Lösung für Europa

2. Europäischer Innovationsgipfel vom 11.-14. Oktober in Brüssel

Brüssel, 8. Oktober 2010 (OTS) "Forschung und
Innovation schaffen nicht nur notwendige Impulse zur
Bewältigung aktueller Herausforderungen, sondern auch
wichtige Arbeitsplätze. Alleine im IKT-Bereich sollen in
den nächsten Jahren rund 375.000 Menschen einen Job
finden. 'Wissenstransfer' ist dabei das Schlagwort der
Stunde. Europa braucht bestens ausgebildete junge
Menschen, die Verantwortung übernehmen können und wollen.
Mit dem Pilotprojekt 'Knowledge Parntnership', das
bereits im Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments beschlossen wurde, sollen bessere Synergien zwischen
Forschung, Innovation und Ausbildung gefunden werden", so
heute ÖVP-Europaabgeordneter Dr. Paul Rübig als
Vorsitzender des STOA-Wissenschafts-Ausschusses bei der Auftakt-Pressekonferenz anlässlich des 2. European
Innovation Summit in Brüssel. ****

Zum bereits zweiten Mal findet in der kommenden Woche
vom 11.-14. Oktober der hochkarätig besetzte Europäische Innovations-Gipfel zum Thema "Tackling the Grand
Challenges - Policy Meets Practice" statt. Auf Initiative
des Europäischen Parlaments und Innovation-Knowledge
werden EU-Politiker, Kommissare, Forscher und
Nobelpreisträger sich mit der Frage beschäftigen was
Innovation zur Bewältigung der globalen Herausforderungen
beitragen kann. "Vor allem in den Bereichen
Energieeffizienz, Mobilität und nachhaltige Produktion
muss Europa ihre führende Rolle ausbauen.
Innovationspolitik ist aber ohne die nötigen finanziellen
Mittel nicht machbar. Das Europäische Parlament stellt
sich daher konsequent gegen die geforderte Kürzung des CIP-Innovations-Programmes um zwei Drittel und die
Kürzung des Siebenten EU-Forschungsrahmenprogrammes um
867 Millionen Euro durch den Rat", so Rübig.

Als STOA-Vorsitzender wird Rübig die Arbeitsgruppe
'Copyright' leiten. "Wir wollen weitere Erkenntnisse
hinsichtlich der Harmonisierung des Urheberrechtsgesetzes
auf europäischer Ebene sowie dem Management von Rechten
gewinnen", so Rübig. Die Jugend steht bei der mehrtägigen Konferenz bewusst im Vordergrund. "So stellen 250
Studenten ihre Ideen zum Thema 'Europas zukünftige Nobelpreisträger' vor. Junge Menschen wissen selbst am
besten, wie Interesse an der Wissenschaft und Technologie
geweckt werden kann. Dazu werden Schüler aus ganz Europa
mittels Live-Schaltungen bei den diversen
Diskussionsrunden einsteigen und aktiv mitdiskutieren.
Wir nehmen die Vorschläge der Jugend ernst und wollen
bestehendes Wissen mit neuem Wissen verknüpfen", so Rübig abschließend.

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(paul.ruebig@europarl.europa.eu)
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