Windbüchler-Souschill: Kinderabschiebung möglich, weil Kinderrechte nicht in Verfassung

Grüne fordern: Kinderrechte endlich in der Verfassung verankern

Wien (OTS) - Nach der unwürdigen und menschenverachtenden Abschiebung der Zwillingsmädchen und ihrem Vater verlangen die Grünen eine neue Debatte um die Kinderrechte in der Verfassung. "Die Kinder kamen in Schubhaft, wurden aus der Gesellschaft in der sie aufgewachsen sind herausgerissen, von ihren FreundInnen getrennt. Das ist mit nichts zu rechtfertigen und ist gegen die UN-Kinderrechtskonvention", so die Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill.
Deshalb fordert sie, alle Kinderrechte in der Verfassung zu verankern, damit Kinder und Jugendliche endlich einen eigenen Rechtsstatus in Österreich haben.

Windbüchler-Souschill kritisiert SPÖ und ÖVP scharf: "Die Großparteien schieben die längst überfällige Verankerung auf die lange Bank. Nach einer inhaltlichen Debatte mit Experten und Expertinnen im Parlament ist das wichtige Thema Kinderrechte in der Verfassung wieder eingeschlafen".
"Die SPÖ trägt große Verantwortung dafür, dass die beiden Mädchen abgeschoben wurden. Deshalb fordere ich vor allem von SPÖ-Verfassungssprecher Wittmann und Jugendsprecherin Lueger Sorge dafür zu tragen, dass die Kinderrechte in den Verfassungsrang gehoben werden. Nur so können wir verhindern, dass weitere Kinder abgeschoben werden", erläutert Windbüchler-Souschill.

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