WKÖ-Schelling: "Interdisziplinäre Gesellschaften schaffen Wachstum"

Podiumsdiskussion der WKÖ als Brückenschlag zwischen freien und gewerblichen Berufen: "Der gemeinsame Dialog muss weiter gehen"

Wien (OTS/PWK763) - "Stellen wir nicht die einzelnen
Berufsstände sondern die Bedürfnisse des Kunden und des Marktes in den Mittelpunkt", forderte WKÖ-Vizepräsident Hans Jörg Schelling gestern, Donnerstag, bei einer Podiumsdiskussion zu interdisziplinären Gesellschaften von der rechtspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich. Im aktuellen Regierungsübereinkommen sind die interdisziplinären Gesellschaften festgeschrieben. Sie sollen einen Zusammenschluss von Gewerbetreibenden und freien Berufen auf freiwilliger Basis ermöglichen. Die Umsetzung lässt jedoch noch auf sich warten.

"Österreich ist eine Exportnation, die von kreativen Lösungen und Innovationen lebt. Innovationen passieren immer an Schnittstellen verschiedener berufsübergreifender Kompetenzen. Sie erfordern neues Denken, interdisziplinäre Gesellschaften fördern dieses, generieren neue Jobs und kurbeln das Wachstum an", so Schelling. Diese Aussage bestätigte auch WIFO-Experte Michael Böheim: "Intelligente Deregulierung schafft Wirtschaftwachstum."

"Der gemeinschaftliche Dialog muss weiter gehen", waren sich Vizepräsident Schelling und die Diskutanten - Herbert Preglau, Sektionschef im Wirtschaftsministerium, Georg Kathrein, Sektionschef im Justizministerium, Klaus Hübner, Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Josef Robl, Präsident des European Council of Engineers Chambers und Rudolf Kolbe, Vizepräsident der Bundeskammer der Architekten - abschließend einig. (AC)

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