FPÖ-Kowarik: SPÖ-Bezirksvorsteher verhöhnt geplagte Anrainer

Wien (OTS/fpd) - Seit ein paar Tagen hängt am Haus Gasgasse 13/Staglgasse 4 (also genau vis a vis der Bezirksvorstehung) im 3. Stock ein Transparent mit dem Text "Wir danken der Bezirksvorstehung für jahrelangen Gratisporno"
Diese Aktion wurde von genervten Bewohnern initiiert, die offensichtlich ihrem Ärger über jahrelange Untätigkeit und Schönrederei der SPÖ geführten Bezirksvorstehung Ausdruck verleihen wollen, so der Bezirksparteiobmann der FPÖ Rudolfsheim-Fünfhaus, LAbg. Mag. Dietbert Kowarik.

Nach drei oder vier Tagen "Schrecksekunde" beauftragte der SPÖ-Bezirksvorsteher Zatlokal nun die Baupolizei eine Anzeige zu veranlassen. Bekämpft werden also nicht die Auswüchse der Prostitution sondern die verärgerten Bürger. Wie lässt der Herr Bezirksvorsteher in der letzten Wiener Bezirkszeitung Rudolfsheim-Fünfhaus werben: "Was gehört im Bezirk am dringendsten geändert? Die Straßenprostitution". Offensichtlich hat er jedoch nicht die Zuhälter, oft illegalen Prostituierten und Freier im Visier, sondern die Anrainer und Leidtragenden dieses Treibens, ärgert sich Kowarik.

Utl.: Bei Pankahyttn hat die SPÖ-Stadtverwaltung keine Probleme mit Transparenten

Bei anderen Transparenten ist die SPÖ-Verwaltung nicht so zimperlich:
trotzdem die offiziellen Stellen der Stadt und des Fonds Soziales Wien krampfhaft versuchen, das Projekt in der Johnstraße 45 als betreutes Wohnen für junge Erwachsene zu verharmlosen, hat die MA 19 auf ein Einbringen einer Anrainerin wegen Beeinträchtigung des örtlichen Stadtbildes Kurioses festgehalten:
In der Stellungnahme wird mit blumigen Worten die Verträglichkeit mit dem Stadtbild dargestellt. Es wird wörtlich von einer "Pankahyttn" gesprochen und damit das äußere Erscheinungsbild gerechtfertigt. Die "Farbapplikationen" seien als "individualistisches Signal zu begreifen" und die Transparente "temporäre Kommunikationsmittel". Die Beschmierungen an der Fassade werden als "Grundrecht der freien (nichtkommerziellen) Meinungsäußerung" betrachtet, so Kowarik.

Zur Erinnerung nur einige Textzeilen auf den diversen Fetzen und Aufschriften in den letzten Monaten: "Staat stirb!", "Verpisst Euch", "Keine Gesetze", "All jene die da reden vom Vergessen all jene die da reden vom Verzeihen all jenen schlage man die Fressen mit schweren Eisenhämmern ein", "Wer hat Euch verraten, Sozialdemokraten" u.v.m.

Freie Meinungsäußerung von genervten Anrainern der Prostitutions -Hot -Spots freut die SPÖ aber offensichtlich nicht so sehr, schließt Kowarik. (Schluss)paw

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