LH Dörfler zu Koralmbahn: Bau ist im Zeitplan, Umsetzung wird wie geplant erfolgen

Bekenntnis der Bundesregierung zur Koralmbahn - Lobbyingarbeit in Brüssel mit großem Erfolg

Klagenfurt (OTS/LPD) - Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler verurteilt die in dieser Woche von einer österreichischen Tageszeitung aufgegriffene Kampagne gegen das Jahrhundertbahnprojekt Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse. "Damit wollen sich bestimmte Personen und 'zu sein glaubende Entscheidungsträger' profilieren und wichtig machen", reagierte er heute, Freitag. So versuche sich der emeritierte Universitätsprofessor Hermann Knoflacher, der bereits seit Jahren als erbitterter Gegner der Koralmbahn bekannt ist, wieder ins Rampenlicht zu rücken, nachdem er seine lehrende Tätigkeit nicht mehr aktiv ausübe und fachlich nicht mehr aktiv sei. "Knoflacher trifft hier diskreditierende fachliche Aussagen. Die Koralmbahn ist ihm bereits seit Jahren ein Dorn im Auge und nun glaubt er, durch diese Aussagen wieder Wichtigkeit zu erlangen. Seine Zurufe kann er sich sparen, der Bau der Koralmbahn verläuft planmäßig, die Kosten liegen unverändert bei 5,6 Milliarden Euro", so Dörfler.

Der Kärntner Landeshauptmann erinnert in diesem Zusammenhang an das Bekenntnis von Bundeskanzler Werner Faymann und Infrastrukturministerin Doris Bures, die sich im Sommer dieses Jahres beim großen Koralmbahngipfel in der Steiermark für die planmäßige und vertraglich fixierte Umsetzung des Koralmbahnprojektes ausgesprochen haben. "Der Point of no Return ist beim Bau der Koralmbahn längst überschritten. Es gibt kein Zurück mehr. Wir haben für alle Partner verbindliche Verträge, die auch einzuhalten sind", unterstreicht Dörfler. Selbst der neue ÖBB-Chef Christian Kern habe erst in dieser Woche von einem "Point of no Return" gesprochen, nachdem bereits über eine Milliarde Euro in die Koralmbahn investiert wurde.

Zudem haben die Vertreter der Bundesregierung zugesichert, ehest möglich mit der Bauvergabe des nächsten Bauabschnittes KAT 2 zu beginnen. Dörfler geht davon aus, dass die Koralmbahn vertragskonform und zeitgerecht umgesetzt wird. Alles andere würde fatale Folgen für die heimische Wirtschaft aber auch für die verkehrstechnische Zukunft Österreichs als Teil eines gesamteuropäischen Konzeptes haben. Ganz Österreich und damit Kärnten wie auch die Steiermark würden die Koralmbahn als internationale und wirtschaftliche Lebensader dringend benötigen, um der infrastrukturellen Entwicklung der Verkehrsströme, die sich in den nächsten Jahrzehnten von der Straße auf die Schiene verlagern werden, gerecht zu werden und den Nordosteuropäischen Raum mit den Adria-Häfen zu verbinden.

Um auf europäischer Ebene Finanzmittel für den Bau der Koralmbahn zu lukrieren und damit das Bundesbudget zu entlasten, betreibt Dörfler seit Monaten im Rahmen des EU-Projektes BATCo (Baltic-Adriatic Transport Cooperation) intensives Lobbying in Brüssel. Erst diese Woche traf er mit hochrangigen Entscheidungsträgern auf EU-Ebene zusammen, um ihnen die finanzielle Unterstützung der Koralmbahn als der Teil Baltisch-Adriatischen Achse schmackhaft zu machen. Wird die Koralmbahn nämlich als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse in das prioritäre Verkehrsnetzwerk TEN aufgenommen, fließen hunderte Millionen Euro an Förderung in das Jahrhundertprojekt. "Diese einzigartige Chance für Kärnten und für Österreich werden wir uns nicht entgehen lassen", stellt Dörfler klar. Bislang sind aus Brüssel bereits mehrfach positive Signale zur Baltisch-Adriatischen Achse gekommen und alle Regionen sowie die fünf Staaten Polen, Tschechien, Slowakei, Österreich, die an der Verkehrsverbindung zwischen Danzig und Bologna beteiligt sind, stehen zu hundert Prozent hinter diesem Projekt. "Die Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse ist einmalig, für Kärnten, für Österreich, für Europa. Wir lassen uns dieses verkehrstechnische Zukunftsprojekt nicht durch unqualifizierte Zurufe zerstören. Schade, dass einige Wiener noch immer nicht in Europa angekommen sind", so Dörfler.
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