"Fußball hat viele Gesichter" im Match gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Richter: Wichtige integrative Funktion des Sports

Wien (OTS/SPW) - Beim gestrigen Fußballmatch der Kampfmannschaft der Austria Wien gegen TRIALOG Allstars ging es nicht nur fußballerisch zur Sache: mit einem Team aus Spielern, die unterschiedliche Religionen und Kulturen repräsentieren, die in Wien leben, gelang es, ein kräftiges Zeichen für das friedliche Miteinander in der Stadt und gegen Hetze und Ausgrenzung zu setzen. Für die Sportkandidatin der SPÖ Wien Anja Richter, die als Zuseherin mitfieberte, zeigte sich einmal mehr ganz klar: "Es sind der Sport generell und das Fußballspielen im Speziellen, die wohl die größte und am besten funktionierende Integrationskraft haben. Von den vielen Vereinen, wo Menschen unterschiedlicher Herkunft fair im Team zusammen spielen und niemand fragt, woher wer kommt, können sich viele andere ein gutes Beispiel nehmen!"****

Die Kampagne "Fußball hat viele Gesichter" unterstützte das grandiose Match mit großer Symbolkraft drei Tage vor der Wiener Wahl, sind doch die Ziele von TRIALOG und der Kampagne "Viele Gesichter gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" die gleichen: "Beim Fußballspielen kommt es drauf an, dass es ein gemeinsames Ziel gibt, es ist letztendlich wurscht, wer das Tor schießt", ist die Wiener SPÖ Nationalratsabgeordnete und Initiatorin der Kampagne, Petra Bayr, zutiefst davon überzeugt, dass es nicht nur im Sport sondern auch im Zusammenleben in der Stadt funktioniert, dass es nicht auf die Herkunft sondern auf das Engagement, das Aufeinander Zugehen und das Aufbringen von gegenseitigen Respekt der Menschen füreinander ankommt.

"Fußball hat viele Gesichter" hat jedenfalls gewirkt und in diesem Sinne ein klares Signal an die Fans gerichtet. Wolfgang Markytan und Bernd Herger, die Koordinatoren der Initiative, sind stolz darauf, dass nun 50 Mannschaften die gesamte Saison hindurch in den Dressen mit dem Aufdruck "Fußball hat viele Gesichter" spielen: "Vereine und Spieler aus allen Klassen Wiens haben sich an der Aktion beteiligt. Dazu gehören alle großen und traditionellen Wiener Vereine wie Austria und Rapid Wien, der Wiener Sportklub, FavAC, Post SV und Wiener Viktoria, ebenso wie die vielen anderen Mannschaften, die dafür sorgen, dass in allen Wiener Ligen und auf allen Wiener Fußballplätzen die Aktion über viele Jahre hin sichtbar bleibt." Bayr ergänzt: "Besonders freuen wir uns, dass neben einigen sozialen Projekten auch sechs Frauenteams mit neuen Dressen ausgestattet werden konnten." Die 50. Garnitur wird der Regionalligisten SC Columbia tragen, somit zeigt auch dieser Traditionsverein, dass Fremdenfeindlichkeit in Floridsdorf nichts verloren hat.

Viele aktive Spieler, Trainer und FunktionärInnen unterstützen diese Aktion, darunter Peter Pacult ("Als Trainer zählt die Leistung eines Spieler, nicht die Herkunft"), Karl Daxbacher, und Steffen Hoffmann sowie der Wiener Fußballverband-Präsident Robert Sedlacek ("Fussball im Verein hilft, Menschen aus vielen verschiedenen Ländern zusammen zu bringen."). Weitere Zitate, Fotos, Filme und Informationen gibt es unter www.vielegesichter.at/fussball. Die Initiative wurde von der SPÖ Wien ins Leben gerufen und wird unterstützt von fairplay, ZARA, Nord Süd Institut, projektXchange, Arbeitersamariterbund, Volkshilfe, kickal.at, goodball und das Bündnis. Informationen zur Dach-Kampagne "Viele Gesichter gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" gibt es unter www.vielegesichter.at, wo auch eine Petition unterschrieben werden kann. (Schluss)

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