VP-Korosec ad AKH: Wo bleibt die Unterstützung des Personals in der Geburtshilfe durch die Gewerkschaft?

GdG-Chef Meidlinger bisher nicht durch Engagement aufgefallen

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit den unhaltbaren Zuständen, denen sich die Hebammen des AKH seit Jahren ausgesetzt sehen, sei es erstaunlich, dass die Gewerkschaft dieses Terrain bis dato nicht betreten habe, erklärt LAbg. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, nach der heutigen Pressekonferenz von Prof. Husslein und dem Rechtsanwalt der Hebammen, Marcus Essl.

"Ich habe bisher kein Wort vom Vorsitzenden der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten zu dieser Causa gehört. Das zeigt für mich einmal mehr, dass man sich in den Reihen der Wiener SPÖ vor Personalvertretungswahlen gerne wichtigmacht, aber wenn es darauf ankommt, werden die Betroffenen dann im Regen stehen gelassen. Unter Engagement im Sinne der Menschen verstehe ich etwas anderes", so Korosec.

Kritische Stimmen per SP-Maulkorberlass unterbunden

Es sei einfach unglaublich, dass seit dem Jahr 2007 die Probleme im Personalmanagement de facto schwarz auf weiß bekannt sind und sich trotzdem weder die Klinikleitung oder der Wiener Krankenanstaltenverbund, noch die gewählte Personalvertretung und erst recht nicht die politisch verantwortliche Gesundheitsstadträtin der Sache angenommen haben. Von einem eilig einberufenen Fototermin, der noch rasch vor der morgigen Sondersitzung des Gesundheitsausschusses absolviert wurde, hätten die Hebammen nichts, erklärt Korosec. Doch auch hier denke die zuständige Stadträtin lieber in Fototerminen, statt Entscheidungen zu treffen. "Wir sind sogar soweit, dass den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein striktes Redeverbot gegenüber kritischen Journalisten erteilt wurde. Das einzige, was im roten Wien tadellos funktioniert, ist der Maulkorberlass. Damit muss endlich Schluss sein", fordert Korosec abschließend.

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