JW-Roth zu Pensionen: "Lange Bank" wird zur Folterbank für Junge

Junge Wirtschaft kritisiert ergebnisloses treffen der Pensionskommission

Wien (OTS) - "Die auf die lange Bank geschobene Entscheidung der Pensionskommission wird zur Folterbank für die Jungen", warnt der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Markus Roth heute anlässlich der "Nicht"-Entscheidung der Pensionskommission. "Auf Kosten der Jungen kann man sich ja Zeit lassen - die müssen die Belastung erst später tragen, wenn die Generation, die derzeit am Ruder ist, die Pension genießen wird", kommentiert Roth die ergebnislos gebliebene Sitzung der Pensionskommission. Roth fordert auch endlich die geltenden gesetzlichen Bestimmungen umzusetzen und einzuhalten - und echte Reformen zu etablieren, als nur Berichte zur Kenntnis zu nehmen.

Die Junge Wirtschaft hat erst am Wochenende im Rahmen ihrer 17. Bundestagung erneut ihre Forderungen nach einer Politik mit neuer Gerechtigkeit gefordert. Eines der zentralen Themen, wenn es um Gerechtigkeit zwischen den Generationen geht, ist das Pensionsthema. "Klar ist das ein unangenehmes Thema, vor Wahlen ganz besonders, da kann man keinen unnötigen Gegenwind brauchen" resümiert Roth, "wenn wir uns jedes Mal vor den großen Aufgaben drücken und verschieben, dann werden sie uns irgendwann erdrücken."

Zur Bekämpfung der bereits aktuellen Misere fordert die Junge Wirtschaft daher abermals die Einhaltung bereits geltender Regelungen und in weiterer Folge eine echte Reform. Konkret:

  • Automatische Pensionserhöhung nach Gesetz (Abgeltung Inflation)
  • keine jährlichen teuren Pensionsrunden mehr
  • Pensionsalter nach Gesetz - keine Frühpensionen
  • rasches Ende der Hacklerregelung (AC)

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