Kickl: SPÖ und Wiener Gebietskrankenkasse rufen zum Sozialmissbrauch auf

Viersprachige Einladung zur Brustkrebsuntersuchung - auch für Nicht-Versicherte

Wien (OTS) - "Wien will seine Stellung als Sozialsmissbrauchs-Paradies offenbar noch weiter ausbauen", kommentiert FPÖ-Generalsekretär und Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl ein Schreiben von Gebietskrankenkasse und SPÖ-Stadträin Sonja Wehsely an alle Wienerinnen. Darin werden die Frauen eingeladen, an einer kostenlosen Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung teilzunehmen - mit dem Hinweis "auch wenn Sie derzeit nicht versichert sind. Ihre Daten bleiben anonym". Um das Zielpublikum sicher zu erreichen, wurde der Brief an alle Frauen auch auf englisch, türkisch und serbokroatisch ausgeschickt.

"Das ist ein klarer Aufruf zum Sozialmissbruch, unterzeichnet von jener Frau, die als Gesundheitsstadträtin dafür mitverantwortlich ist, den grassierenden Missbrauch unseres Gesundheitssystems abzustellen", erklärt Kickl, der Wehsely den sofortigen Rücktritt nahe legt. Mit dem Missbrauch durch Zuwanderer habe sie offenbar nicht das geringste Problem, während sie den Ärmsten der Armen, nämlich den Pflegegeldbeziehern die staatliche Unterstützung neide. Vor nicht einmal zwei Wochen hatte sich Wehsely beschwert, dass mit dem Pflegegeld angeblich das Moped des Enkelkinds finanziert werde.

Ein weiteres pikantes Detail zu dem skandalösen Schreiben: Auf der englischen Version der Einwilligungserklärung in die Untersuchung ist die britische Fahne aufgedruckt, auf der türkischen Version die türkische. Das serbokroatische Schreiben ziert seltsamerweise nur die Flagge von Bosnien-Herzegowina: "Das ist zufällig das einzige islamisch geprägte Land, in dem diese Sprache gesprochen wird. Serben und Kroaten werden sich ihren Teil dabei denken", so Kickl.

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