Hundstorfer: IT-Kenntnisse am Arbeitsmarkt immer wichtiger - AMS hat heuer 49.100 Menschen im IT-Bereich weiterqualifiziert

Lebensbegleitendes Lernen endet nicht mit Berufsaustritt - Senioren entdecken die Vorteile von PC und Internet

Wien (OTS/SK) - "IT-Kenntnisse sind heutzutage aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Informations- und Kommunikationstechnologien wie das Internet begleiten uns durch den Alltag, verändern aber auch die Anforderungen der Arbeitswelt, denn IT-Kenntnisse werden am Arbeitsmarkt immer wichtiger", betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer heute, Mittwoch, bei einem Pressegespräch zum Thema "IT-Kompetenzen als Schlüsselelemente für Arbeitsmarkt und SeniorInnen". "Besonders im IT-Bereich braucht es nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch permanente Weiterbildung, um am neuesten Stand der Technik zu bleiben", so Hundstorfer. Aus diesem Grund unterstützt das AMS Menschen bei der Aneignung von IT-Kenntnissen. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden bereits rund 49.100 Personen im IT-Bereich aus- und weitergebildet. ****

Microsoft Österreich testet gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Politik im Rahmen der IT-Fitness-Initiative "Österreich macht sich fit für die Zukunft" die IT-Kenntnisse von Menschen in Österreich. Ziel der Initiative ist es, das Qualifizierungsniveau zu erhöhen und fit im Umgang mit PC und Internet zu machen. Nach dem Start im März und einem Schwerpunkt im Bereich "Schule" beginnt in diesem Herbst die zweite Phase mit Fokus auf "Arbeitsmarkt" und die "Generation 50+". Für den Sozialminister eine "sehr gute und unterstützenswerte Initiative", denn: "Lebensbegleitendes Lernen endet nicht mit dem Austritt aus dem Berufsleben. IT-Ausbildung und lebensbegleitendes Lernen fördert gesundes und aktives Altern und erhöht die Lebensqualität. Auch Seniorinnen und Senioren entdecken immer mehr die Vorteile von Computer und Internet für sich." Diesem Trend trägt auch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) durch die Förderung einer Vielzahl an Projekten für diese Altersgruppe Rechnung.

IT erleichtert Teilhabe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Alltag und Beruf

"IT eröffnet eine völlig neue Welt der Information und Kommunikation für Menschen mit besonderen Bedürfnissen", so Hundstorfer. Durch Internet, SMS und e-Mail erhalten beispielsweise blinde und gehörlose Menschen völlig neue Kommunikationsmöglichkeiten. Hundstorfer:
"Dadurch wird den Betroffenen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und dem Arbeitsmarkt deutlich erleichtert."

World Wide Web stellt neue Herausforderungen an Konsumentenschutz

Ein besonders wichtiges Thema im Umgang mit neuen Informationstechnologien, allen voran dem Internet, ist die Sicherheit. "Durch das World Wide Web kauft man plötzlich überall auf der Welt ein und schließt damit mit Handelspartnern aus aller Welt Verträge ab. Dadurch erhöht sich leider auch die Gefahr, irgendwo auf der Welt Opfer von Betrug zu werden", betonte der Bundesminister. Aus diesem Grund fördert das BMASK seit 2004 den Verein Internet Ombudsmann in Österreich. Diese auf den elektronischen Handel von Produkten und Dienstleistungen spezialisierte Beratungs- und Schlichtungsstelle richtet sich mit ihrem Angebot an alle Internet-User. "Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einem sicheren und kundenfreundlichen E-Commerce geleistet", so Hundstorfer. (Schluss) sv

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