In Berlin immer mehr Moscheen und Synagogen, weniger Kirchen

Seit 1990 je rund 20 evangelische und katholische Sakralbauten geschlossen

Berlin, 29.09.10 (KAP) Die beiden deutschen Großkirchen haben seit 1990 in Berlin jeweils rund 20 Sakralbauten geschlossen. Die evangelische Landeskirche hat derzeit rund 200 und die Erzdiözese Berlin rund 100 Gottesdienststätten in der Hauptstadt, wie sie auf Anfrage am Mittwoch angaben. Derzeit leben in Berlin etwa 660.000 Protestanten und rund 316.000 Katholiken.

Gestiegen ist dagegen die Zahl der Moscheen. Sie wuchs seit Ende der 1990er Jahre von 70 auf jetzt rund 80 muslimische Gebetsstätten, darunter befinden sich fünf repräsentative Bauten wie die Sehitlik-Moschee in Neukölln. Vor zwei Jahren eröffnete mit der Khadija-Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde die erste Moschee im ehemals kommunistischen Ostteil der Stadt.

Auch die Zahl der Synagogen in Berlin hat sich auf nun elf erhöht. Zu Beginn der 1990er Jahren waren es drei. Zudem gibt es in der Hauptstadt fünf buddhistische Tempel.

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