Hypo: BZÖ-Petzner fordert nach Faltlhauser-Aussage Entschuldigung bei den Kärntnern

Erhebliche Risiken bei der Hypo Alpe Adria waren Bayern bekannt - Bayern hat auf Gewährleistungsansprüche verzichtet

Klagenfurt (OTS) - Nach der Aussage des früheren bayrischen Finanzministers Kurt Faltlhauser vor dem U-Ausschuss in München, wonach den Bayern auf Basis eines Prüfberichtes von Ernst & Young nicht nur die erheblichen Risiken bei der Hypo Alpe Adria sehr wohl gekannt hätten, sondern die Münchner Banker auch im Sommer 2007 freiwillig auf Gewährleistungsansprüche gegen den damaligen Eigentümer, das Land Kärnten, verzichtet hätten, fordert der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner nun eine Entschuldigung der Bayern sowie von SPÖ und ÖVP gegenüber den Kärntnerinnen und Kärntnern, allen voran vom jetzigen Finanzminister Fahrenschon. Petzner: "Die Bayern haben uns Kärntner gemeinsam mit SPÖ und ÖVP als Kriminelle und Verbrecher an den Pranger gestellt, uns des Lugs und Trugs bezichtigt und damit dem Land einen schweren Schaden zugefügt. Wie sich jetzt herausstellt, völlig zu Unrecht. Die Bayern haben sich höchstens selbst belogen und betrogen, weil sie bestehende Risiken nicht wahrhaben wollten und ihrem eigenen Ehrgeiz und der eigenen Gier erlegen sind. Eine Entschuldigung bei den Kärntnerinnen und Kärntnern ist daher nun das Mindeste."

Nach der gewichtigen Aussage Faltlhausers seien zudem nun wohl auch die angekündigten Schadenersatzklagen der Bayern gegen Kärnten vollkommen aussichtslos, fügt Petzner an. Petzner: "Die bayrischen Wähler selbst können in der Form reagieren, dass sie die politisch verantwortliche CSU für ihr Verhalten abstrafen. Und das Land Kärnten ist nun umso dringender gefordert, Schadenersatzansprüche gegen Bayern geltend zu machen."

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten - Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0005