Skandalöse ORF-Wien Berichterstattung zur Wien-Wahl - Personelle Konsequenzen gefordert!

Der ORF braucht eine Reform an Haupt und Gliedern!

Wien, 29-09-2010 (OTS/fpd) - Das gestrige Interview in der ORF-Sendung "Wien-heute" stellt einen neuen Tiefpunkt in der medialen Hetzkampagne gegen die FPÖ und HC Strache dar und darüber wird in weiterer Folge auch noch zu sprechen sein. Chefredakteur Paul Tesarek verwendete die Sendezeit ausschließlich dafür, die FPÖ und Heinz-Christian Strache in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken und seine eigenen, falschen Schlussfolgerungen und Interpretationen der Öffentlichkeit zu verkaufen. Während Sachthemen, die in Wien durchaus auf der politischen Agenda stehen, völlig ausgespart wurden, hat Paul Tesarek seine Auftragsarbeit offenbar im Sinne der SPÖ abgespult und dabei auch mit Halb- und Unwahrheiten sowie mit persönlichen Untergriffen nicht gespart, so heute FPÖ-Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein.

Wenn Tesarek wirklich der Meinung sei, daß seine völlig falsche Interpretation der freiheitlichen Wahlwerbung, seine bewußte Verzerrung und seine Unwahrheiten Teil des öffentlich-rechtlichen Auftrags seien, so beweise dies einmal mehr die politische Färbung seiner Person sowie der Führung im ORF-Wien. Ob jemand wie Tesarek jedoch wirklich als Chefredakteur geeignet ist, werde in einer späteren Betrachtung noch zu hinterfragen sein. Auch werde man bei künftigen Diskussionen auf Chancengleichheit achten - d.h. wenn Tesarek der Meinung ist, daß bei politischen Debatten die Entlohnung von Politikern Thema sein soll, werden wir künftig auch die Gehaltslisten des ORF bzw. der weißen und roten Elefanten im ORF thematisieren und veröffentlichen. Beginnend vom Generaldirektor Alexander Wrabetz über den Informationsdirektor Oberhauser, der ja auch eine höchst interessante Pensionsregelung aufzuweisen hat, bis hin zu Paul Tesarek. Wer öffentlich für Transparenz eintritt, wird diese Transparenz natürlich auch bei sich selbst zulassen müssen. In diesem Zusammenhang sei auch eine Veröffentlichung der ORF Gehälter mittels FPÖ-Inserat in einer großen österreichischen Tageszeitung durchaus vorstellbar. Die Politikergehaltspyramide wird ja ebenso in den Amtsblättern veröffentlicht. Gleiches Recht sollte hier für alle gelten, so Jenewein.

Unabhängig davon werde man in der künftigen Debatte auch die Vorschläge des Rechnungshofes - vor allem in Hinsicht der finanziellen Gebarung des ORF - ausführlich zu diskutieren haben. Nicht zuletzt die 9 Landesstudios, die einen Gutteil des horrenden ORF-Defizitberges ausmachen, sind nachhaltig zu hinterfragen. Durch die gestrige Interviewführung von Tesarek werde auch die Diskussion über die Abschaffung dieser Privilegienburgen bzw. deren regionale Zusammenlegung neu entfacht. Hier kann sich die Wiener ORF-Landesdirektion durchaus für diesen politischen Denkanstoß bei Tesarek bedanken. Spätestens nach der nächsten Nationalratswahl wird eine Novelle zum ORF Gesetz ohnehin eine Gesamtreform notwendig machen. Vielleicht können wir dann auch schon über die Pensionsanspruche vom derzeitigen Chefredakteur Paul Tesarek debattieren, so Jenewein abschließend. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002