VP-Ulm zu Frühpensionierungen in Wien: 100 Millionen Euro Einsparungen pro Jahr möglich

Stadt Wien bei Frühpensionen auf neuem Rekordkurs

Wien (OTS) - "Wien befindet sich derzeit auf Rekordkurs bei Frühpensionierungen. Bis Anfang Oktober wurden bereits 499 Bedienstete der Stadt Wien vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Mit Jahresende werden es, setzt sich dieser Trend fort, somit mehr als 700 sein. Rund zwei Drittel der Wiener Beamten und Beamtinnen werden vorzeitig in den Ruhestand versetzt und das mit einem Durchschnittsalter von 53,5 Jahren. Der Stadt Wien, sprich dem Steuerzahler, kosten diese Frühpensionierungen 200 Millionen Euro pro Jahr. Würde die Stadt mehr auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wert legen und darauf achten, könnte die Zahl der Frühpensionierungen um gut die Hälfte reduziert werden. Damit wäre einerseits den Betroffenen geholfen, andererseits würde sich die Stadt 100 Millionen Euro pro Jahr ersparen", so der Wiener ÖVP Gemeinderat Wolfgang Ulm, Mitglied der gemeinderätlichen Personalkommission.

Es könne nicht sein, dass Bedienstete der Stadt Wien hinsichtlich Krankenstandstagen und Frühpensionierungen Spitzenreiter im Bundesländervergleich sind. Die derzeitige Personalpolitik sei ein Armutszeugnis für die Stadt Wien. "Zuletzt kritisierte auch der Rechnungshof das Wiener Pensionssystem und ortete ein Einsparungspotenzial von 350 Millionen Euro. Setzt sich diese verantwortungslose Politik fort, ist das Pensionssystem in Wien gefährdet", so Ulm abschließend.

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