Netzwerk Kinderrechte: Niemals zu Gewalt aufrufen!

Laut Studien erfahren Jugendliche in Österreich mehr Gewalt als junge Menschen in anderen europäischen Staaten

Wien (OTS) - "Zu Gewalt darf in keiner Weise aufgerufen werden. Nicht in der Form eines Computerspiels und aktuell nicht in Form der Verführung zu einer nur scheinbar humorvollen, verharmlosenden Gewaltausübung unter Kindern und Jugendlichen. Der Wahlkampf-Comic der FPÖ Wien steht in krassem Widerspruch zu dem in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegten Prinzip, das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung zu schützen." kritisiert Dr. Klaus Vavrik für die über 30 Mitgliedsorganisationen des Netzwerks Kinderrechte Österreich den "saloppen Umgang mit Gewalt in unserer Gesellschaft".

Kinder und Jugendliche erfahren in Österreich bereits mehr Gewalt als junge Menschen in anderen europäischen Staaten. Es sei deshalb "absolut entbehrlich und beschämend, sie mit solchen Gewaltaufforderungen im Wahlkampf zu instrumentalisieren und zu manipulieren." Vavrik weiter: "Wir dürfen nicht müde werden, darauf zu pochen, dass Kinderrechte für alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen gelten. So steht es in der Kinderrechtskonvention. Niemand darf auf Grund der Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache oder Religion schlechter behandelt werden."

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