Kärntner Bildungsreferent Scheuch: Brisante AMS-Studie zu akutem Qualifikationsbedarf von Wiener Jugendlichen

Wien: 18 % Qualifikationsbedarf, bei Migrationshintergrund 38 %. Kärnten: 10 %

Klagenfurt (OTS) - Auf eine brisante Studie des
Arbeitsmarktservices macht heute der Kärntner Bildungsreferent LHStv. DI Uwe Scheuch aufmerksam. Laut AMS haben in Wien knapp 18 Prozent der 15- bis 24-jährigen akuten Qualifikationsbedarf, bei Kindern mit Migrationshintergrund sogar über 38 Prozent. In Kärnten hingegen sind es nur 10 Prozent der Jugendlichen. Für Scheuch ist diese Statistik gerade im Vorfeld der Wiener Landtags-Wahl ein nicht unwichtiger Faktor für die Bürgerinnen und Bürger: "Die Bildungspolitik der Freiheitlichen wirkt. Uns sind junge Menschen ein großes Anliegen. Daher legen wir in Kärnten einen wichtigen Schwerpunkt auf Jugendqualifizierungsprojekte. Im sozialdemokratischen Wien wird dieses Problem, vor allem der Bereich der Migranten, offensichtlich total unter den Teppich gekehrt. Mit dieser Vogel-Strauß-Politik züchtet Häupl die Hilfsarbeiter von morgen", stellt Scheuch fest.

Bei den von der Studie in Wien erfassten 18 Prozent handelt es sich vor allem um Jugendliche, die die Schule oder Lehre abbrechen, keinerlei weitere Ausbildung abschließen und bestenfalls einen Pflichtschulabschluss haben. Gerade in diesem Bereich wäre es wichtig, so der Kärntner Bildungsreferent, den jungen Menschen ausbildungstechnische Perspektiven zu bieten. Hierbei könne sich Wien ein Beispiel am Kärntner Modell nehmen und sei gut beraten, freiheitliche Bildungspolitik zu übernehmen.

"In Kärnten fördern wir im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes viele spezielle Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Jugendliche, wir haben die Lehre mit Matura und zum Beispiel das Projekt "Jump" für Jugendliche mit Problemen in der Berufsschule. Das wirkt, wie die Zahlen belegen. Nur so werden wir den Facharbeitermangel in den Griff bekommen. Auch Wien müsste die Probleme der jungen Menschen in und mit ihrer Ausbildung endlich ernst nehmen statt den Kopf in den Sand zu stecken", fordert Bildungsreferent Scheuch abschließend von der sozialdemokratischen Wiener Stadtregierung.

(Schluss/le)

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