Regner zum europaweiten Protesttag: Ja zu einem sozial gerechten Weg aus der Krise

Maßnahmen zur Gleichberechtigung von Frauen forcieren

Wien (OTS/SK) - Die Gewerkschafterin und SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner begrüßt die heutigen europaweiten Protestmaßnahmen, die unter dem Motto "Nein zu unsozialen Sparmaßnahmen - Vorrang für Beschäftigung und Wachstum" stehen. Organisiert wird die Demonstration vom Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB). "Die Demonstration ist ein starkes Signal dafür, dass das Ausbaden der Kosten der Finanzkrise nicht auf den Rücken der sozial Schwachen geschehen darf", sagt Regner. 80.000 Menschen werden heute in Brüssel - zeitgleich zum Treffen der EU-Finanzminister - und anderen europäischen Städten lautstark auf einen sozial gerechten Weg aus der Krise hinweisen, ein wichtiges Signal auch für eine europäische Gewerkschaftsbewegung und den gemeinsamen Anliegen. ****

Die stellvertretende Delegationsleiterin der österreichischen SozialdemokratInnen im Europäischen Parlament setzt sich in ihrer täglichen Arbeit als Parlamentarierin für eine Regulierung der Finanzmärkte sowie eine Finanztransaktionssteuer ein. Regner will kein Sparen auf Kosten von Bildung, Pensionen und Familien. "Wir SozialdemokratInnen müssen jetzt sehr genau darauf achten, dass in einem Europa mit aktuell konservativen Mehrheitsverhältnissen die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gewahrt bleiben."

Regner, Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL), macht zugleich auf den heutigen "Equal Pay Day" aufmerksam. "94 Tage arbeiten Frauen im Schnitt 'gratis'. In Österreich verdienen Frauen 25,6 Prozent weniger als Männer auf Basis ganzjähriger Vollzeitarbeit", so Regner. Sie wird so wie bisher mit Änderungsanträgen im Parlament auf verbindliche Frauenquoten in Leitungsfunktionen versuchen, auf gerechtere Verhältnisse hinzuarbeiten. "Eine Lehre aus der Krise ist doch: Eine möglichst große Diversität in Unternehmen und Aufsichtsratsgremien sorgt auch dafür, dass besser gewirtschaftet wird." (Schluss) sa/mp

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