Mikl-Leitner: NÖ trägt wesentlich zu europaweiter Verständigung bei

Sprachen lernen ist gerade in Grenzregionen von herausragender Bedeutung

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Europa lebt von Vielfalt und Bürgernähe, vor allem aber auch von der Mehrsprachigkeit. Mit der Niederösterreichischen Sprachenoffensive setzt unser Bundesland ganz wesentliche Impulse zur europaweiten Verständigung", erklärt Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen am 26. September 2010.

Aus diesem Grund legen wir in Niederösterreich schon bei den Kindergartenkindern großen Wert darauf, dass sie auf spielerische Art und Weise mit anderen Sprachen vertraut werden. So beginnt in Niederösterreich die sprachliche Frühförderung mit dem Eintritt in den Kindergarten, also bereits ab 2,5 Jahren. Bereits in fast 100 Kindergärten in den Grenzregionen erlernen die Kinder spielerisch Tschechisch und Slowakisch. Englisch wird sogar schon flächendeckend in ganz Niederösterreich angeboten, freut sich Mikl-Leitner.

Und weiter geht es an Niederösterreichs Schulen: "Rund 20.000 Schülerinnen und Schüler haben bis jetzt insgesamt an der Sprachenoffensive teilgenommen. An 141 Schulstandorten werden bereits die Nachbarsprachen angeboten. Das zeigt, dass das flächendeckende Angebot in Niederösterreich angenommen wird. Vor allem an den ehemaligen Grenzgebieten im Wald- und Waldviertel sowie im Industrieviertel werden Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch als ernst zu nehmende zweite Fremdsprache neben Englisch wahrgenommen", erklärt Mikl-Leitner.

Aber auch für Erwachsene werden innovative und umfangreiche Angebote geschaffen, um vor allem die Nachbarsprachen kennen zu lernen. So werden sogar spezielle Kurse und Lehrbücher für die Blaulichtorganisationen im niederösterreichischen Grenzgebiet zu den Nachbarstaaten angeboten. "Denn vor allem für unsere niederösterreichischen Einsatzkräfte ist es oft lebensnotwendig, sich bei grenzüberschreitenden Einsätzen mit den Nachbarn verständigen zu können. Ich denke dabei nur an Hochwassersituationen entlang der March oder an Unfälle mit Beteiligten aus den Nachbarländern", erklärt Mikl-Leitner.

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