Bischofsweihe erinnert an Mitteleuropäischen Katholikentag

3000 Gläubige, vier Kardinäle, 52 Bischöfe und vier Äbte aus Österreich und Mittel- und Südosteuropa feiern im Eisenstädter Martinsdom

Eisenstadt, 25.09.10 (KAP) Die Weihe von Ägidius Zsifkovics zum dritten Diözesanbischof von Eisenstadt ist ein kirchliches Großereignis und erinnert aufgrund der mehrsprachig gefeierten Weiheliturgie und der zahlreichen Bischöfe und Gläubigen aus den Nachbarländern an einen "Mitteleuropäischen Katholikentag". Damit entspricht das Ereignis zugleich jenem Wort Papst Johannes Pauls II. aus dem Jahr 1988, demzufolge es Aufgabe des Burgenlands sei, eine Brücke zu den Ortskirchen von Mittel- und Südosteuropa zu sein. Auch die starke Präsenz zahlreicher Vertreter des Bundes und des Landes macht deutlich, dass in Österreich Staat und Kirche in Respekt zueinander stehen und in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens positiv zusammenarbeiten.

Vier Kardinäle, 52 Bischöfe, 3 Äbte und rund 220 Priester sind zur Bischofsweihe gekommen. Die burgenländischen Bundesminister Nikolaus Berlakovich und Norbert Darabos nehmen genauso an der Bischofsweihe teil wie Landeshauptmann Hans Niessl und die gesamte Landesregierung. Auch die christliche Ökumene ist hochrangig vertreten.

Insgesamt feiern rund 3000 Gläubige mit dem neuen Bischof im Martinsdom und am Domplatz, wo die ORF-Liveübertragung der Weiheliturgie mittels Videowalls übertragen wird.

Hauptkonsekrator der Bischofsweihe ist der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, der als Vorsitzender der Bischofskonferenz seit elf Jahren sehr eng mit seinem Generalsekretär in der Bischofskonferenz zusammenarbeitet. Gemeinsam mit Kardinal Schönborn spenden der bisherige Eisenstädter Bischof Paul Iby sowie der Erzbischof von Zagreb, Kardinal Josip Bozanic, das Weihesakrament.

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