Allgemeine und berufliche Bildung im Jahr 2020

Bildungsenquete der ARGE Erwachsenenbildung beschäftigt sich mit der Bildung im Jahr 2020

Bregenz (OTS/VLK) - Wie sieht die allgemeine und berufliche
Bildung im Jahr 2020 aus - mit diesem Thema befasste sich die neunte Bildungsenquete der ARGE Vorarlberger Erwachsenenbildung. Landesrätin Andrea Kaufmann würdigte in ihrer Eröffnungsansprache heute, Donnerstag, im Montfortsaal des Landhauses den hohen Stellenwert der Erwachsenenbildung. Kaufmann dankte gleichzeitig den "vielen Menschen, die das breit gefächerte Angebot der allgemeinen und beruflichen Erwachsenenbildung in Vorarlberg möglich machen und laufend verbessern. Sei es durch ihre Ideen, durch ihr Organisationstalent, Engagement, Herzblut und auch ehrenamtliche Arbeit."

Die Enquete im Landhaus befasst sich mit der "Allgemeinen und beruflichen Bildung 2020". Darunter, so Landesrätin Kaufmann, versteht man einen neuen strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und der beruflichen Bildung - "Dieser Rahmen soll auf die Herausforderungen reagieren, die bei der Schaffung eines wissensbasierten Europas und bei der Verwirklichung von lebenslangem Lernen für alle noch zu bewältigen sind."

Die vier strategischen Ziele lauten:
- Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität;
- Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung;
- Förderung der Gerechtigkeit, des sozialen Zusammenhalts und des aktiven Bürgersinns;
- Förderung von Innovation und Kreativität - einschließlich unternehmerischen Denkens - auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung;

Fachvortrag

Arthur Schneeberger vom Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft skizzierte in seinem Vortrag die EU-Benchmarks, die gemeinsam bis 2020 erreicht werden sollten. Darunter sind folgende Ziele formuliert:
- Durchschnittlich 15 Prozent der Erwachsenen sollen bis 2020 am lebenslangen Lernen teilnehmen
- Der Anteil der 15-Jährigen mit schlechten Leistungen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften unter 15 Prozent liegen.
- Bis 2020 sollten mindestens 40 Prozent der 30- bis 34-Jährigen einen Hochschulabschluss besitzen.

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