Bayr ad Mitterlehner: Offensive für thermische Sanierung sozial gerecht gestalten

SPÖ-Umweltsprecherin fordert zinsfreie Kredite für thermische Sanierung

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr begrüßte heute, Donnerstag, die von Wirtschaftsminister Mitterlehner angekündigte Offensive im Bereich der Förderungen für thermische Sanierung zwar grundsätzlich, für sie ist jedoch klar, "dass die Förderoffensive sozial gerecht gestaltet werden muss." Das Problem bei der letzten Offensive habe laut Bayr darin bestanden, dass Bezieherinnen und Bezieher von niedrigen Einkommen nicht von einem Prämienmodell profitieren konnten. "Es scheitert schon einen Schritt davor, die Anfangsinvestition kann nicht geleistet werden", erläutert Bayr. Daher fordert die SPÖ-Umweltsprecherin zinsfreie Kredite für thermische Sanierung, für die die öffentliche Hand haftet und die von allen in Anspruch genommen werden können. ****

Entscheidend ist für Bayr auch die Ausweitung der Förderungen auf Wohnungen in mehrgeschoßigen Bauten. "Die Ärmsten leben in den am schlechtest isolierten Wohnungen. Sie haben daher die relativ höchsten Heizkosten und aufgrund ihrer finanziellen Situation können sie ihre eigenen Betriebskosten nicht senken und gleichzeitig Klimaschutz betreiben", so die SPÖ-Umweltsprecherin. Sie spricht sich auch dafür aus, dass Fernwärmeanschlüsse und der Heizkesseltausch für klimafreundliche Energieträger förderbar werden. Dass sich derartige Maßnahmen auch positiv auf die Arbeitsmarktsituation und die Konjunktur auswirke, liege auf der Hand, so Bayr: "Thermische Sanierung ist eine 'Win-Win-Situation'. Mit keiner anderen Maßnahme können derart viele umwelt- und wirtschaftspolitische Ziele gleichzeitig erreicht werden." (Schluss) sa

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