LR Ragger: "LhStv. Dr. Kaiser stellt sich selbst schlechtes Zeugnis aus"

"Mehr an Polit-Propaganda als an Lösungen interessiert"

Klagenfurt (OTS) - "Wenn Gesundheitsreferent LhStv. Dr. Peter
Kaiser zusätzlichen Mitteln für die Fachärzteausbildung eine so hohe Priorität einräumt, muss man sich fragen, warum er lieber über 100.000 Euro in Gesundheits-PR-Aktionen mit zweifelhafter Wirkung steckt, statt dieses Geld für die Arztausbildung einzusetzen", wundert sich Landesrat Mag. Christian Ragger über die heutige Kritik Kaisers.
LR Ragger meint weiters dazu: "Ich habe beim Thema Ärzteausbildung auch ausdrücklich festgehalten, dass man darüber noch reden und offene Punkte klären sollte. LhStv. Kaiser hat aber bis dato leider kein Gespräch darüber gesucht, sondern zog es vor, nur mit dürftigen Informationen einen Umlaufbeschluss herbeizuführen. Ihm geht es offenbar mehr um eine Polit-Schlagzeile, als um eine sinnvolle Lösung. Eine gut organisierte ärztliche Ausbildung ist selbstverständlicherweise im Interesse aller. Es scheint aber merkwürdig, wenn keine entsprechende Koordination im Landesspitäler-Verbund sowie zwischen dem LKH Villach und der SKA Warmbad trotz Kooperationsvertrages erfolgt und hier der Gesundheitsfonds eingebunden werden muss."
Was das Problem mit den Turnüsärztinnen betrifft, müsse man LR Kaiser fragen, was er als Gesundheitsreferent bisher gegen diesen Misstand getan hat. "Mit solchen Aussagen stellt sich Kaiser wohl selbst das schlechteste Zeugnis aus", sagte LR Ragger. Es wäre jedenfalls unhaltbar, wenn junge Ärztinnen tatsächlich in der behaupteten Form benachteiligt würden", betonte er abschließend und kündrigte eine entsprechende Prüfung an.

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