Land Kärnten unterstützt bessere Integration von Ausländern

LH Dörfler: Über 65.000 Euro werden für Integrationsprojekte bereitgestellt

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützt das Land Kärnten auch im heurigen Jahr unterschiedliche Integrationsprojekte mit finanziellen Fördermaßnahmen. So ist es Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gelungen, trotz knapper Budgetmittel und Einsparungen, über 65.000 Euro für innovative Integrationsprojekte zur Verfügung zu stellen.

"Die Förderung und Unterstützung von Integrationsprojekten trägt dazu bei, dass Asylwerber und Asylberechtigte sich besser und schneller in die österreichische Gesellschaft integrieren", so Dörfler. Zudem werden mit der Integrationsförderung die Vorgaben des Nationalen Integrationsplans erfüllt und Fremden wird eine leichtere Eingliederung in Österreich bzw. in Kärnten ermöglicht. "Der Schwerpunkt der Förderaktion liegt im Bereich des Besuches von Deutschkursen durch Frauen und Kinder sowie in der Arbeitsmarktintegration", erläutert Dörfler. Das Erlernen der deutschen Sprache sei eine der wichtigsten Integrationsmaßnamen und bedürfe daher einer besonderen Berücksichtigung.

Gefördert werden im heurigen Jahr u. a. das IAM - Institut für Arbeitsmigration. Dabei wird durch eine Kofinanzierung eines Beraters beim AMS versucht, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte in den Arbeitsmarkt zu integrieren und diese damit aus der Grundversorgung bzw. der Mindestsicherung zu entlassen. Das BFI -Kärnten versucht ebenfalls im Rahmen der Flüchtlingsberatung und in der Integration in Kärnten Schutzsuchende in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Unterstützt werden auch das PIVA - Projektgruppe Integration, die VS St. Ruprecht sowie das Lerncafe Mondi - HS 1 Wolfsberg, die im Raum Villach, Klagenfurt und Wolfsberg Müttern und ihren Kindern bis hin ins Jugendlichenalter Deutschkurse anbieten und versuchen, diesen die Kultur und die Gesellschaft unseres Landes näher zu bringen.

Trotz dieser Integrationsförderung steht für den Landeshauptmann aber fest, dass nur jene Personen einen Anspruch auf entsprechende Förderung haben, die bereit sind, sich in der heimischen Gesellschaft zu integrieren und die in Österreich geltenden Regeln und Gesetze zu akzeptieren. "Wer bei uns sein Gastrecht in Anspruch nimmt, muss auch seinen Gastpflichten nachkommen. Dazu gehört auch die Integration in unsere Kärntner Gesellschaft", so Dörfler.

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