Hagenhofer und Sarközi fordern EU-Kommissar für Minderheiten

Aktuelle Vorkommnisse in Europa zeigen Handlungsbedarf

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der heute in Wien stattgefundenen Sitzung der "Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Volksgruppe" in der SPÖ, forderten SPÖ-Menschenrechtssprecherin Marianne Hagenhofer und Rudolf Sarközi, der die österreichischen Roma in dieser Arbeitsgruppe vertritt, auf EU-Ebene die Einsetzung eines EU-Kommissars für Minderheiten mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Situation der Roma. "Die aktuellen Probleme mit denen Roma in Europa noch immer konfrontiert sind, sind nur auf EU-Ebene zu lösen. Es ist notwendig, einen administrativen Hauptverantwortlichen mit Lösungskompetenz zu bestimmen", so Hagenhofer am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

In diesem Zusammenhang sei es wichtig festzustellen, dass die aktuellen Probleme mehr als eine oberflächliche kosmetische Behandlung benötigen. "Es geht nicht nur um den grundsätzlich verbesserungswürdigen Umgang mit Minderheiten, sondern eine breit angelegte Auseinandersetzung mit Fragen zur Armutsbekämpfung", so Hagenhofer und Sarközi unisono. Die beiden SPÖ-Politiker verwiesen darauf, dass Österreich mit der Anerkennung der Roma als offizielle Volksgruppe im Jahr 1993, mit der verfassungsrechtlich abgesicherten Staatszielbestimmung betreffend Volksgruppen und zahlreichen positiven Maßnahmen in den letzten Jahren, insbesondere im Bildungsbereich, europaweit durchaus als vorbildhaft gelten kann. "Das soll nicht bedeuten, dass wir nicht auch weiterhin an Verbesserungen arbeiten werden", so Hagenhofer und Sarközi abschließend. (Schluss) mo/mp

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