FPK-Scheuch: SPÖ-Kaiser hat Ktn. Druckerei am Gewissen

Scheuch steht als Arbeitsmarktreferent für persönliches Gespräch mit der Belegschaft zu Verfügung

Klagenfurt (OTS) - "SPÖ-Chef Peter Kaiser hat die Kärntner Druckerei am Gewissen. Dass die Sanierung zu scheitern droht, hat er durch seine Geheimniskrämerei verbockt - aber gewaltig", stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch angesichts der nach wie vor ausstehenden Angebote fest. Es sei beschämend, wie wenig sich die SPÖ als Eigentümer um die Belegschaft gekümmert habe und wie dürftig der Informationsfluss war. Obwohl man seit Anfang des Jahres um die prekäre Finanzlage des Unternehmens gewusst habe, sei in keinster Weise gegengesteuert worden, analysiert Scheuch. "Statt Lieferanten, Vertragspartner und Angestellte rechtzeitig zu informieren, hat man gute Miene zum bösen Spiel gemacht und das Unternehmen einfach an die Wand gefahren", kritisiert Scheuch.

Aber nicht nur während des laufenden Betriebs, sondern auch nach Eröffnung des Sanierungsverfahrens habe man die Vogel-Strauß-Politik weiter praktiziert und - wenn überhaupt - nur scheibchenweise Auskunft erteilt. "Wo sind denn die Investoren, von denen Sie seit Anfang Juli fabulieren, Herr Kaiser? War das eine bloße Beruhigungspille für die Mitarbeiter oder haben Sie die Geldgeber durch den wahren Umfang des Desasters vertrieben", so Scheuch fragend in Richtung SPÖ-Vorsitzenden.

Er, Scheuch, habe als Arbeitsmarktreferent von Anfang an die Hilfe des Landes angeboten und auf die Notwendigkeit eines sauberen Sanierungsplans hingewiesen - leider aber habe man dies seitens der SPÖ-Spitze ignoriert. "Peter Kaiser war sich zu schade, die Hilfe des Landes anzunehmen. Er hat lieber unzählige Angestellte auf die Straße gesetzt, als Fehler der SPÖ einzugestehen. Jetzt steht er vor den Trümmern seiner Arbeit und die verbliebene Belegschaft zittert um ihre Zukunft. Angesichts dieses wirtschaftlichen und politischen Dilettantismus müssten die persönlichen Konsequenzen für Kaiser eigentlich auf der Hand liegen. Denn er und niemand sonst hat die Verantwortung zu tragen", meint Scheuch.

Abschließend bietet der Kärntner Arbeitsmarktreferent jedem Mitarbeiter der Kärntner Druckerei ein persönliches Gespräch an. "Inwieweit man helfen kann, weiß ich jetzt noch nicht. Das wird man dann sehen. Aber im Gegensatz zum SPÖ-Vorsitzenden kümmere ich mich auf direktem Weg um die Belegschaft", schließt Scheuch.

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