BZÖ-Ebner: Geldfluss an EU um 20 Prozent reduzieren!

Wien (OTS) - "Nicht mehr, sondern weniger Geld für die EU muss das Motto sein", kommentiert BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner ein Interview mit Othmar Karas. Statt weiter Milliarden hineinzupumpen, sollte Österreich die Gelder um 20 Prozent reduzieren, "das bringt eine Einsparung von rund 440 Millionen im Jahr", so Ebner.

Ebner erinnert, dass laut EU-Rechnungshof elf Prozent der EU-Förderungen gar nicht hätten ausbezahlt werden dürfen, in 43 Prozent der Projekte war die Förderung fehlerbehaftet. "Wer soviel Budget verschwendet, hat zuviel davon", kritisiert Ebner. Er erinnert, dass gleichzeitig in ganz Europa brutale Spar- und Steuererhöhungspakete geschnürt werden müssen, um die Folgen der Wirtschaftskrise abzufangen. "Nur in einer kleinen zentraleuropäischen Republik ticken die Uhren anders, da wartet man noch zwei Landtagswahlen ab, bevor die Menschen geschröpft werden." Karas als Erfüllungsgehilfe von Finanzminister Pröll könne es sich jedenfalls schon abschminken, "von den Österreichern sauer verdientes Geld für fragwürdige EU-Projekte hinauszuwerfen", erklärte Ebner.

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