FPÖ-Gartelgruber, Gudenus: Für den Erhalt der 13. Familienbeihilfe und für ein wirklich kinderfreundliches Wien!

Petition gegen Streichung der 13. Familienbeihilfe - Rotes Chaos in Wien bei der Kinderbetreuung

Wien (OTS) - Erneut wies FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Wiener LAbg. Johann Gudenus auf Dringlichkeit des Erhalts der 13. Familienbeihilfe hin. Die Unterschriftenliste für die dementsprechende Petition der FPÖ wachse von Tag zu Tag an, es sei deutlich zu erkennen, dass die Sorgen der Familien dahingehend ihren Ausdruck fänden, dass sie durch ihr klares Votum verdeutlichen, dass sie eine Streichung dieser enorm wichtigen Unterstützung nicht hinnehmen wollen.

Man müsse deshalb jetzt dafür kämpfen, so Gartelgruber, da es in Regierungskreisen bereits "so gut wie sicher ist, dass die 13. Familienbeihilfe fällt". Sie verwies auf demensprechende mehr oder weniger vage Äußerungen von Staatssekretärin Marek und Vizekanzler Pröll, diese 2008 von der ÖVP als Wahlzuckerl so stark propagierte Unterstützung der Familien wieder abzuschaffen. Aber auch von der SPÖ seien bereits Töne in diese Richtung zu vernehmen. Gartelgruber wies nochmals auf die Internetseite www.stopp-sozialabbau.at hin, auf der auch die Unterstützungsunterschriften gesammelt werden.

LAbg. Gudenus fügte dem hinzu, dass sich die Wiener FPÖ für ein Schulstartpaket stark mache, welches als Entlastung für die Familien gerade zu Schulanfang dienen solle. Gegen solche sinnvollen Forderungen verwehrten sich jedoch Bürgermeister Häupl sowie die Wiener ÖVP. Die Luftschlösser, die die SPÖ baue, Wien als kinderfreundliche Stadt darzustellen, würden in ihrer groß angelegten Propaganda allerdings wieder in Luft aufgehen. Denn es fehle, so Gudenus, an einer sinnvollen Familienpolitik und einem guten Konzept für Kinderbetreuung.

Mit dem Konzept des Gratiskindergartens habe die SPÖ in Wien nur Schein erzeugt. Es funktioniere bei weitem nicht. Nichts funktioniere. Gudenus führte an, dass es einen enormen Mangel an qualifizierten Pädagoginnen gebe. Darüber hinaus stünden viel zu wenige Betreuungsplätze für die Kinder zur Verfügung. "Viele von den Missständen, die Eltern und Kinder täglich erleben, sind der SPÖ, allen voran Stadtrat Oxonitsch, mehr als bekannt. Auch seitens der Pädagoginnen wird die schlechte Arbeitssituation mit immer größeren Kindergruppen und zu wenig Personal aufgezeigt", erklärte Gudenus. Die SPÖ jedoch habe sich jedenfalls bis zum 10. Oktober einen Maulkorb verordnet. Bis zur Wahl solle tunlichst nichts an die Öffentlichkeit.

Das gesamte rote Chaos zu Lasten aller Betroffenen ziehe sich aber weiter - über die Hortbetreuung bis hin zu den Pflegefamilien. Gudenus betonte, dass die FPÖ Wien zu einer wirklich kinderfreundlichen Stadt machen möchte. Dazu bedürfe es allerdings der nötigen Maßnahmen, die da seien: Mehr gut geschultes, qualifiziertes Personal in der Kinderbetreuung - eine echte Ausbildungsoffensive in diesem Bereich, bessere Bezahlung für Pädagoginnen, mehr Gruppen mit kleineren Gruppengrößen, Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz in Nähe des Wohnortes bzw. des Arbeitsplatzes für Inländer.

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