Stromanbieterwechsel in Österreich im europäischen Durchschnitt

Oesterreichs Energie: Wechselraten sind kein Maßstab für Wettbewerb

Wien (OTS) - Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der E-Wirtschaft, weist den Vorwurf des Vereins für Konsumenteninformation, es gebe zu wenig Wettbewerb am heimischen Strommarkt vehement zurück. "Österreichs Strompreise sind marktkonform und liegen langfristig unter der Inflation oder den Preisen vergleichbarer Güter" erklärte die Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, Barbara Schmidt.

Ein Beweis für die Konkurrenz am Markt ist laut Schmidt, dass die Margen im Stromgeschäft in Österreich mit 0,25 Cent pro Kilowattstunde deutlich niedriger sind als in vergleichbaren Ländern. Insgesamt liegen die österreichischen Strompreise im Mittelfeld der EU-27. Auch die Kritik an den Stromrechnungen ist nicht nachzuvollziehen. Schmidt: "Viele Angaben müssen auf Basis der Gesetze so sein. Zusätzlich wurde der VKI-Test zu einem Zeitpunkt durchgeführt, wo die E-Wirtschaft gerade mit der Umstellung auf die neue Musterrechnung begonnen hatte. Die vorliegenden Ergebnisse entsprechen daher vielfach nicht mehr dem aktuellen Stand."

Stromkunden sehen E-Wirtschaft als leistungsfähig, kundenfreundlich und sympathisch.

Die Kunden von Österreichs E-Wirtschaft sehen laut der jüngsten, im August durchgeführten Marktforschung von Oesterreichs Energie ihre Stromlieferanten sehr positiv. 95 Prozent bezeichnen ihre Stromgesellschaft als "leistungsfähig", 82 Prozent als "kundenfreundlich". Hier gab es seit 2008 eine Steigerung um acht Prozentpunkte. Schmidt: "Das Ergebnis der Zeitreihen belegt, dass die E-Wirtschaft ihr Kundenservice ständig verbessert." Praktisch alle Industriebetriebe haben ihre Lieferanten gewechselt oder die Verträge geändert und auch bei den Haushaltskunden steigt die Wechselrate stetig an. Die Wechselrate lag in den vergangenen Jahren bei etwa 1,5 Prozent pro Jahr. Insgesamt haben bis Ende 2008 bereits 7,2 Prozent aller Haushalte von der Möglichkeit des Versorgerwechsels Gebrauch gemacht, womit Österreich im europäischen Mittelfeld liegt. Schmidt:
"Wechselraten sind zudem kein Maßstab für den Wettbewerb, der in Österreich von der EU-Kommission positiv beurteil wurde."

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