Strasser will EU-Maßnahmen gegen US-Einreisegebühr: Wenn reden nicht reicht, müssen wir handeln

Straßburg, 23. September (OTS) "Schlicht enttäuschend", so könne die Aussprache gestern Abend mit Rat und Kommission zur 14 Dollar-Einreisegebühr in die USA auf den Punkt gebracht werden. "Die Diskussion hat für mich kein befriedigendes Ergebnis gebracht. Es reicht nicht aus, wenn die Kommission ihr tiefes Bedauern ausdrückt, aber keine konkreten Schritte setzt. Die EU muss an ihren Taten gemessen werden und diese fehlen. Für die vielen europäischen Bürgerinnen und Bürger ist die Maßnahme einfach unverständlich und unbefriedigend. Wir müssen den USA klar machen dass, wenn reden nicht reicht, dieselben Maßnahmen gegen US-Bürger gelten werden, die derzeit EU-Bürger erleiden müssen.", so ÖVP-Delegationsleiter Dr. Ernst Strasser auf dessen Initiative hin das Thema im Plenum diskutiert wurde. **** =

Die Einreisegebühr werde in den USA für die Förderung des Tourismus genutzt. "Der Konsument, der europäische Tourist wird hier zur Kasse gebeten für die amerikanische Tourismuswerbung zu zahlen. Transatlantische Mobilität und eine vertrauensvolle Partnerschaft mit den USA sieht aber anders aus", so Strasser abschließend.

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