Leitl: Rumänien hat nach wie vor Potenzial für österreichische Unternehmen

Österreich ist größter Investor in Rumänien - AWO bietet Unterstützung bei Inanspruchnahme von EU-Förderungen durch Austro-Firmen in Rumänien

Wien (OTS/PWK718) - "Rumänien ist für die österreichische Wirtschaft ein wichtiger Markt in Osteuropa. Die große Bedeutung für uns zeigt sich auch daran, dass Österreich nach wie vor der mit Abstand größte Investor in Rumänien ist", betonte Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, anlässlich eines Zusammentreffens mit dem rumänischen Wirtschaftsstaatssekretärs Claudiu Constantin Stafie heute in der WKÖ.

Neben den zwei größten österreichischen Investitionen, die je im Ausland getätigt wurden (Übernahme der Petrom durch die OMV und Übernahme der BCR durch die Erste Bank) fanden unzählige rot-weiß-rote Direktinvestitionen von Agrana bis Zumtobel statt. Österreichische Firmen sind Marktführer bei Treibstoffen, Banken und Versicherungen, Immobilien, Baumaterialien, Holzverarbeitung, Zucker, Verpackungen etc. Rumänien ist in der Region Zentral- und Osteuropa nach Tschechien das bedeutendste Zielland österreichischer Investitionen. Leitl: "Österreich hat schneller und klarer als andere Länder erkannt, welch enormes Potenzial in diesem Land steckt und daher frühzeitig in allen Bereichen der rumänischen Wirtschaft investiert." Erfreulich sei auch, dass in den letzten zwei schwierigen Jahren österreichische Firmen weiter investiert haben und kein namhafter Investor sich vom rumänischen Markt zurückgezogen habe.

Leitl wies darauf hin, dass "Rumänien in vielen Bereichen noch Aufholbedarf hat, österreichische Unternehmen immer noch eine Unzahl an Chancen vorfinden und es nach dem Weltwirtschaftskrisenjahr, das Rumänien stark gespürt hat, wieder bergauf geht." Insgesamt sind in Rumänien über 1.000 österreichische Unternehmen aktiv und das bilaterale Handelsvolumen macht rund 2,5 Mrd. Euro aus. Österreichische Unternehmen sollten bei ihrem Engagement in Rumänien auch auf mögliche EU-Förderungen achten, die nicht genügend ausgeschöpft werden. Alleine für den Zeitraum 2007 bis 2013 hat die Europäische Union rund 30 Mrd. Euro an Fördergeldern für Rumänien reserviert, die abgeholt werden müssen. Die österreichische Außenhandelsstelle Bukarest hat eigens dafür einen Mitarbeiter bereitgestellt, der österreichische Unternehmen am Weg zu diesen Fördergeldern unterstützt.

Den Rahmen für das Treffen zwischen WKÖ-Präsident Leitl und Staatssekretär Stafie bildete ein "Rumänien-Forum" zu den Schwerpunktthemen "Chancen bei Erneuerbarer- und Alternativenergie bzw. Anlagen- und Maschinenbau". Das Forum wurde von der Außenwirtschaft Österreich (AWO) gemeinsam mit der österreichischen Außenhandelsstelle Bukarest als Veranstaltung der Exportoffensive "go international" von Wirtschaftsministerium und WKÖ organisiert. (BS)

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