Brauner: "Chance Lehrwerkstätte" bringt 35 zusätzliche Lehrstellen

Siemens AG Österreich, General Motors, Philips, A1 Telekom Austria und Ottakringer übernehmen Jugendliche aus Lehrwerkstätten in betriebliche Lehrstellen

Wien (OTS) - Auf Initiative von Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner wird der Kontakt zwischen Wiener Top-Betrieben und den Ausbildungseinrichtungen der überbetrieblichen Lehrausbildung intensiviert. Im Mittelpunkt von "Chance Lehrwerkstätte" steht die verstärkte Vernetzung zwischen den überbetrieblichen Lehrwerkstätten und Wiener Betrieben mit dem Ziel zusätzlicher betrieblicher Lehrstellen in Wien. Dank führender Wiener Unternehmen wie beispielsweise der Siemens AG Österreich, General Motors, Philips, A1 Telekom Austria oder Ottakringer stehen nun in einem ersten Schritt 35 zusätzliche Lehrstellen zur Verfügung. Derzeit läuft die Vorauswahl und Besetzung dieser Lehrstellen mit qualifizierten Lehrlingen aus überbetrieblichen Lehrwerkstätten.

Die überbetriebliche Lehrausbildung bietet 4.500 Jugendlichen in Wiener Lehrwerkstätten eine fundierte Berufsausbildung. Dabei erlernen Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz in einem Unternehmen bekommen haben, ihren Beruf von erfahrenen Trägereinrichtungen wie Jugend am Werk, bfi oder Weidinger & Partner. Die Stadt Wien und das AMS Wien finanzieren diese Ausbildung aktuell mit über 90 Millionen Euro.

Win-win-Situation für Unternehmen und Lehrlinge

"Es ist mir ein besonderes Anliegen, Jugendlichen in Wien gute Ausbildungsplätze für ihre berufliche Zukunft zu sichern", betont Initiatorin Vizebürgermeisterin Brauner, "dafür sind sowohl die Wiener Betriebe als auch die überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen wichtige Partner. Mit dieser neuen Initiative wollen wir die Durchlässigkeit zwischen überbetrieblicher und betrieblicher Ausbildung erhöhen und den Lehrlingen den Wechsel in eine betriebliche Lehrstelle erleichtern. Das ist insbesondere für Lehrlinge im zweiten und dritten Lehrjahr sinnvoll."

Die Siemens AG Österreich wird auf Basis dieser Vernetzung sechs Lehrlinge im Bereich Büro und Elektrik aus den Lehrwerkstätten in die Siemens-eigene Lehrlingsausbildung übernehmen. "Die Initiative ist auch ein Beweis für die qualitativ hochwertige Ausbildung in den überbetrieblichen Lehrwerkstätten. Wir freuen uns, gut ausgebildeten Jugendlichen eine Chance geben zu können, besonders praxisnah zu lernen und zu arbeiten", betont Siemens-Generaldirektor Wolfgang Hesoun.

"Für beide Seiten bedeutet diese Initiative eine Win-win-Situation", setzt Brauner fort, "die Jugendlichen können ihre Ausbildung besonders praxisnahe bei einem der Wiener Top-Betriebe weiterführen, was für sie hervorragende Anschlussperspektiven nach Lehrabschluss und auch eine höhere Lehrlingsentschädigung bedeutet. Und die Unternehmen können auf gut ausgebildete Jugendliche zurückgreifen und damit krisenbedingte Reduktionen bei der Lehrausbildung wieder wettmachen."

"Für einen weiterhin erfolgreichen Wirtschafts- und Forschungsstandort Wien sind gut ausgebildete Fachkräfte auch in Zukunft unerlässlich. Mit der Kraft, dem Wissen und Engagement der vielen innovativen kleinen und großen Unternehmen in Wien sind wir gemeinsam mit den überbetrieblichen Lehrwerkstätten auf dem richtigen Weg", so Brauner abschließend.

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Mediensprecher Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner
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