Pflegewohnhaus Innerfavoriten und Wohnpark Heller feiern Dachgleiche

Wien (OTS) - Die Arbeiten am neuen Pflegewohnhaus Innerfavoriten
und am Wohnpark Heller schreiten zügig voran. Auf dem historischen Gelände der früheren Hellerfabrik kann bereits heute, Donnerstag, die Dachgleiche des Pflegewohnhauses und des Wohnparks gefeiert werden. Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Dr. Roland Paukner, Direktor der Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser der Stadt Wien, und Dr. Gerhard Schuster, Geschäftsführer der BUWOG, haben sich vor Ort bei einem Rundgang auf der Baustelle vom Fortschritt überzeugt.

"Beim Pflegewohnhaus Innerfavoriten werden Jung und Alt direkt nebeneinander wohnen. Es wird ein wichtiger Teil des Pflege- und Betreuungsnetzwerks in Wien, das mit den neuen, dezentral über die Stadt verteilten Pflegewohnhäusern leistbare Pflege auch in Zukunft sichert", betonte Wehsely.

Pflegewohnhaus Innerfavoriten

Das neue Pflegewohnhaus Innerfavoriten wird 2011 fertig gestellt und bietet 265 BewohnerInnen einen freundlichen und modernen Pflegeplatz. Das neue Haus wird über acht Pflegewohnbereiche für Langzeitbetreuung und zwei Pflegewohnbereiche für an Demenz erkrankte Menschen verfügen. Um auch den Wechsel der Jahreszeiten und die Natur erlebbar zu machen, hat jedes Zimmer Zugang zu barrierefreie Loggien oder zu Veranden. Im neuen Pflegewohnhaus wird für chronisch Kranke, multimorbide sowie pflegebedürftige BewohnerInnen mit hohem medizinischen, therapeutischen sowie pflegerischen Bedarf, eine hochqualitative Betreuung gewährleistet. Darüber hinaus gibt es einen schönen Therapiegarten für die BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen. "Damit ist die Stadt fit für die Zukunft. Die WienerInnen können sich sicher sein, dass sie Pflege bekommen, wenn sie sie benötigen", so Wehsely.
"Die Stadt nimmt ihre Verantwortung gegenüber den älteren Wienerinnen und Wiener besonders ernst. Immerhin werden rund 20 Prozent der Wohnbauförderungsmittel der Stadt gezielt in Wohnprojekte für die ältere Generation investiert", so Vizebürgermeister Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig.

Heller Wohnpark

Moderne, qualitätsvolle Wohnbau- wird mit der Industriearchitektur harmonisch verbunden. Daneben bietet die neue Hellerfabrik auch Platz für Büroräume, Lokale und einen Nahversorgungsmarkt.

Der Wohnungsteil des Gesamtprojekts besteht aus fünf Bauteilen und umfasst 239 Wohnungen, davon Miet- und 149 Eigentumswohnungen. Die Wohnungsgrößen bewegen sich zwischen 43 m2 und 150 m2. Mehr als 90 Prozent der Wohnungen sind gefördert, dazu kommen einige freifinanzierte Eigentumswohnungen, insbesondere Dachgeschoßwohnungen.

Der Heller Wohnpark ist in ein durchdachtes Grünraumkonzept eingebunden. Unmittelbar auf der Liegenschaft befinden sich ein In-und Outdoor-Abenteuerspielplatz sowie ein Park. Verschiedene Gemeinschaftsräume, unter anderem ein großzügiger Wellnessbereich und Partyräume, laden zum Entspannen und gemeinsamen Feiern ein. Der Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz ist durch die Buslinien 7A und 65A sowie die Straßenbahnlinien 6 und 65 gegeben. Die nächsten U-und S-Bahnenstationen am Matzleinsdorfer Platz und Reumannplatz sind in wenigen Minuten zu erreichen.

"Der Wohnpark Heller ist sicher eine der attraktivsten geförderten Wohnbauten Wiens", freut sich BUWOG-Geschäftsführer Gerhard Schuster. "Er ist relativ zentrumsnahe, verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung und der breite Nutzungsmix mit Büros und Geschäften sorgt für perfekte Infrastruktur. Alles in allem genau das, was erstklassigen modernen Wohnungsbau heute ausmacht."

Dazu gehört auch die hohe Energieeffizienz des Gesamtprojektes. Besonders hervorzuheben ist hier der Bauteil C - alle 87 Wohnungen dieses Bauteils wurden im Passivhausstandard errichtet. Aber auch im Pflegewohnhaus Innerfavoriten, das sich im denkmalgeschützten Industriealtbau der früheren Zuckerlfabrik befindet, werden innovative Energiekonzepte umgesetzt, um den modernen Ansprüchen an die Energieeffizienz gerecht zu werden.

Die fünf Bauteile des eigentlichen Wohnparks wurden von mehreren Architektenteams (Bauteil A: Querkraft, Bauteil B: Hermann und Valentiny, Bauteil C: Lautner und Kirisits, Bauteile D und E: Albert Wimmer) geplant. Dadurch wird trotz der Größe der Anlage eine vielfältige, abwechslungsreiche Gestaltung sichergestellt. "Ansprechende Architektur ist kein Luxus, sondern auch im geförderten Wohnbau eine unverzichtbare Voraussetzung, dass sich die künftigen Nutzer hier dauerhaft wohlfühlen werden", so Schuster.

2011 werden die Wohnungen ihren BewohnerInnen übergeben. Bei Gesamtbaukosten für den Wohnpark von rd. 44,3 Millionen Euro schießt die Stadt Wien etwa 11,8 Millionen Euro an Wohnbauförderungsmittel zu.

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Johann Baumgartner
Mediensprecher Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely
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Mag. Thomas Brey
BUWOG-Pressestelle
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