atomstopp: Landesweite Katastrophenschutzübung eingefordert!

Rüstung gegen atomare Gefahr vorrangigste Pflicht!

Linz (OTS) - "ISAR 1, Temelin 1 und Temelin 2, Mochovce 1 und Mochovce 2 ... - jeder dieser Atomreaktoren stellt eine potentielle atomare Gefahr für die Oberösterreicher_innen dar. Und? Fühlen sich die Oberösterreicher_innen ausreichend geschützt? Ausreichend vorbereitet für den atomaren Katastrophenfall? Für den Fall, dass im AKW Temelin Radioaktivität austritt? Für den Fall, dass über ISAR 1 ein Flugzeug abstürzt und Oberösterreich radioaktiv verstrahlt wird?", fragen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Seit Jahren fordert atomstopp_oberoesterreich eine landesweite Katastrophenschutzübung! Der scheidende OÖ-Katastrophenschutzlandesrat Dr. Josef Stockinger hat noch im Jahr 2008 ausrichten lassen, mit der Umsetzung einer landesweiten Katastrophenschutzübung könne man frühestens in zwei bis drei Jahren rechnen, weil "eine landesweite Katastrophenschutzübung ... mit den bestehenden Übungsplänen der einzelnen Einsatzorganisationen und -behörden abgestimmt, geplant und vorbereitet werden muss".

Angesichts der steigenden Atomgefahr in Bayern und Tschechien sollte es aber vorrangigste Pflicht sein, mit einer landesweiten Katastrophenschutzübung die Oberösterreicher_innen umfassend vorzubereiten! "Auch vom grünen Landesrat Anschober erwarten wir uns, dass er nicht nur in Bayern bei Demonstrationen auftritt, sondern seinen realen Beitrag leistet und sich bei seinem Regierungspartner ÖVP einsetzt, dass endlich eine landesweite Katastrophenschutzübung durchgeführt wird. Die Oberösterreicher_innen haben ein Recht darauf, entsprechend und angemessen der drohenden atomaren Gefahren aus Bayern und Tschechien unterwiesen und gerüstet zu sein. Der atomaren Gefahr muss ohne Beschönigungen ins Auge gesehen werden. Die Durchführung der landesweiten Katastrophenschutzübung weiter zu verschieben, ist grob fahrlässig.", so Egger und Schweiger abschließend.

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Roland Egger + 43 664 421 56 13
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09

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