BZÖ-Spadiut fordert Änderung der Begriffsbestimmung in der EU für lebende Tiere

Wien (OTS) - "In Österreich gibt es sehr strenge Tiertransportbeschränkungen, diese gelten aber nur für Transporte, deren Ursprungs- und Bestimmungsorte in Österreich liegen, nicht eben aber für internationale Transporte. Der freie Warenverkehr ist innerhalb der EU aber eine Grundfreiheit, daher sind Limitierungen schwer durchzuführen". BZÖ-Tierschutzsprecher Abg. Wolfgang Spadiut forderte heute daher eine Änderung der Begriffsbestimmung in der EU für lebende Tiere an. "Ich sehe keinen Grund, lebende Tiere als Ware zu bezeichnen, daher sollten wir uns für eine solche Änderung einsetzen. Dadurch könnte man auch die Verordnung umgehen und Bestimmungen zur Limitierung der Transportzeiten durchsetzen", so Spadiut in seinem Debattenbeitrag.

"Weiters sollten die Tiertransportkontrollen verstärkt werden. Derzeit gibt es aber dafür zu wenige Kontrollorgane. Auch sollten diese Kontrollen an den aufgelösten österreichischen Grenzübergängen stattfinden", sagte Spadiut.

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