Heinzl: ÖVP blockiert weiter bei Ausbau des Vormerksystems

Rasen ist Unfallursache Nummer eins - Appell an ÖVP, Blockadekurs zu beenden

Wien (OTS/SK) - Auf völliges Unverständnis stößt bei SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl die Blockadehaltung der ÖVP gegenüber einer Erweiterung des Vormerksystems, die eine gesetzliche Festschreibung von Geschwindigkeitsübertretungen von 40 bis 50 km/h außerhalb des Ortsgebietes als Vormerkdelikt beinhaltet. Als "nicht verhandelbar" bezeichnete der ÖVP-Verkehrssprecher diesen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit. "Rasen tötet. Dass die ÖVP einer bewusstseinsbildenden Maßnahme für jemanden, der zwei Mal mit 150 km/h auf einer Freilandstraße unterwegs ist, wo Kinder radfahren oder Familien spazieren gehen, eine Absage erteilt, ist unverständlich. Hier mit einem Verkehrscoaching anzusetzen ist keine Abzocke, sondern eine Bewusstseinsbildung im Sinne der Sicherheit", appellierte Heinzl am Mittwoch in Richtung ÖVP. ****

Angesichts der Tatsache, dass ein Drittel aller tödlichen Unfälle auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen ist, könne auch die ÖVP nicht mehr von Kavaliersdelikten sprechen. "Der Vorstoß von Verkehrsministerin Bures findet breite Unterstützung in der Bevölkerung. Sogar 80 Prozent der befragten PKW-Lenker sprachen sich in einer Umfrage für eine Vormerkung bei gravierenden Geschwindigkeitsüberschreitungen aus", so der SPÖ-Verkehrssprecher, der die ÖVP aufforderte, im Sinne von mehr Verkehrssicherheit zum Verhandlungstisch zurückzukehren und ihren Blockadekurs zu beenden. (Schluss) sm

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