Das Philosophicum Lech 2010 auf TW1 am 26. September um 19:15 Uhr

Wien (OTS) - "Wie viel Herrschaft braucht der Mensch?" fragt das
14. Philosophicum Lech, das sich dem Wesen des Staates widmet. Zum Auftakt diskutiert eine hochkarätige Runde, die aus eigener Erfahrung weiß, wie sich Macht anfühlt: die beiden ehemaligen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Gerhard Schröder, der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler und der EU-Energie Kommissar Günther Oettinger. Wie funktioniert das Getriebe der politischen Macht? Und wie schmeckt der Abschied davon? 60 Minuten Austausch an Erleben, Erleiden und Erfahren.

"Das 'Philosophicum Lech' ist längst eine der bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art in Österreich. Insbesondere das Magna-Impulsforum diskutiert aktuelle Themen auf hohem Niveau und ist heuer besonders hochkarätig besetzt. Das Landesstudio Vorarlberg zeichnet deshalb gerne für TW1 diese Diskussion auf und zeigt damit, dass die Landesstudios in der Lage sind solche Veranstaltungen völlig mit eigener Technik zu produzieren", meint Landesdirektor Dr. Wolfgang Burtscher.

Das Philosophicum Lech ist eine Tagung im Bergort Lech in Vorarlberg. Auf diesem interdisziplinären Symposion wird alljährlich ein aktuelles, im weitesten Sinn philosophisches Thema im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen abgehandelt. Die Veranstaltung versteht sich als "übernationales Zentrum für philosophische, kultur- und sozialwissenschaftliche Reflexion, Diskussion und Begegnung".

TW1 Geschäftsführer Peter Schöber: "Es freut mich, dass wir nach dem Europa Forum Wachau und der Ökumenischen Sommerakademie Kremsmünster nun in Zusammenarbeit mit dem Landesstudio Vorarlberg eine weitere hochkarätige Veranstaltung für unser Publikum anbieten."

Wissenschaftlicher Leiter der 1997 erstmals veranstalteten Tagung ist der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann. Alle Tagungsbände des Philosophicum Lech wurden unter seiner Herausgeberschaft im angesehenen Zsolnay Verlag publiziert. Für eine Veranstaltung dieser Art erfreut sich das Philosophicum Lech über einen großen Publikumszuspruch und eine hohe mediale Aufmerksamkeit nicht nur österreichischer, sondern auch deutscher und schweizer Medien. Zu den bisherigen Vortragenden zählten neben vielen anderen:
Norbert Bolz, Rudolf Burger, Norbert Hoerster, Michael Köhlmeier, Robert Menasse, Rüdiger Safranski, Franz Schuh, Peter Sloterdijk, Robert Spaemann, Aleksandar Tisma, Ernst Tugendhat.
Seit 2009 verleiht das Philosophicum jährlich den Essay-Preis "Tractatus", der mit 25.000 Euro dotiert ist.

Das Philosophicum Lech ist dem Bemühen entsprungen, die einzigartigen Bedingungen von Lech als Ort der Begegnung zu nutzen. Erfolgreiche Projekte entstehen aber fast nie aus abstrakten Überlegungen, sondern durch die Initiative von Menschen.

Sendezeiten

So, 26.9. um 19.15h, Mo, 27.9. um 22.45h und Di, 28.9. um 15.05h

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