BZÖ-Schenk: Rot-schwarz lässt Geld für steirische Familien liegen

Wien (OTS) - Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Sie sind Leistungsträger und dürfen nicht verunsichert und wie Bittsteller behandelt werden, sagte BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk anlässlich der Debatte zum Familienbericht im Nationalrat.

Heftige Kritik übte Schenk vor allem an der steirischen Landespolitik. Weder Landeshauptmann Voves noch LH-Stellvertreter Schützenhöfer hätten es bis dato geschafft, die Bundesmittel aus der 15a-Vereinbarung für die Kinderbetreuung abzuholen, erinnerte Schenk an Aussagen von STS Marek im letzten Familienausschuss. "Voves und Schützenhöfer haben das Geld, das für die Kinderbetreuung in der Steiermark bitter nötig wäre beim Bund liegen gelassen und nicht abgerechnet. Wo wird hier die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert und unterstützt, die auch der aktuelle Familienbericht einfordert", übte Schenk heftige Kritik. In der Kinderbetreuung geht einiges schief, vor allem in der Steiermark, beklagte Schenk weiter. "In der Bezirkshauptstadt Bruck an der Mur mit ca. 13.000 Einwohnern gibt es einen Ganztagskindergarten, der rund 100 Kinder aufnimmt. Und der ist restlos überfüllt. Wo sollen denn die berufstätigen Eltern ihre Kinder hingeben?", fragte Schenk.

Dass man bei den Familien sparen wolle sei schon rein wirtschaftlich nicht vertretbar. Ohne die unbezahlte Familienarbeit - die mehrheitlich von Frauen geleistet werde - würde unserer Gesellschaft der Boden unter den Füßen weggezogen werden. "Diese Familienarbeit ist leider nicht nur unbezahlt, sondern auch unbedankt. Das sieht man daran, dass gerade bei denen der Sparstift angesetzt werden soll, die kostenlos für die Gesellschaft arbeiten." "Hören Sie endlich auf, die Menschen zu verunsichern", appellierte Schenk in Richtung SPÖ und ÖVP. Nach nicht einmal zwei Jahren soll die 13. Familienbeihilfe dem Sparstift zum Opfer fallen. "Gerüchte darüber verstummen einfach nicht", so Schenk.

Diese Bundesregierung gibt unseren Familien keine Zukunftsperspektive, beklagte Schenk. "SPÖ und ÖVP machen es sich sehr einfach: Wenn sie beispielsweise mit dem Budget nicht rechtzeitig fertig werden, besser gesagt nicht fertig werden wollen, verschieben Sie es einfach. Zeigen sie mir eine Familie in Österreich, die so mit ihrem Haushaltsbudget umgehen kann."

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