Wurm/Schönpass/Lipitsch: Kinderbetreuungseinrichtungen positiv für Geburtenrate

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm machte heute, Mittwoch, im Nationalrat angesichts der Debatte zum Familienbericht klar, dass Kinderbetreuungseinrichtungen in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung stehen müssen, um künftigen Eltern jene Unterstützung zu bieten, die es für Kinder braucht. "Frauen und Männer wollen Sicherheit haben, dass ihre Kinder in guten Einrichtungen unterkommen. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung - mithilfe von Anstoßfinanzierung und Kindergartenmilliarde - ist es uns gelungen, 17.000 neue Kinderbetreuungsplätze und damit 6.000 neue, qualifizierte Arbeitsplätze für Frauen und Männer zu schaffen", so Wurm, die betonte, dass man vor allem auf die Bedürfnisse der Familien einzugehen habe, wenn es um Familienpolitik geht. ****

SPÖ-Abgeordnete Rosemarie Schönpass informierte über wichtige Aspekte des Familienberichts. "Der Mythos des unsozialen Einzelkindes konnte beispielsweise nicht nachgewiesen werden", so Schönpass. Überdies könne ein gutes Schulsystem nachweislich Bildungsungleichheiten reduzieren. "Es gibt auch wenig Zusammenhang zwischen der Geburtenrate und der Höhe von Geldleistungen - aber zwischen der Verfügbarkeit von außerhäuslicher Betreuung und der Geburtenrate.

Lipitsch: Monatliche Auszahlung der Familienbeihilfe würde Verdoppelung des Verwaltungsaufwands bedeuten

"Auf eine monatliche Auszahlung der Familienbeihilfe umzustellen würde eine Verdoppelung des Verwaltungsaufwands bedeuten", so der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Hermann Lipitsch heute, Mittwoch, im Parlament. Die Auszahlung der verschiedenen Familienleistungen falle in die Zuständigkeit verschiedener Gebietskörperschaften - Bund, Land, Gemeinden. Jede dieser Körperschaften habe die Zielrichtung ihrer Familienunterstützung selbst zu verantworten. Die Einführung der Transparenzdatenbank sieht Lipitsch als ersten Schritt zur Vereinfachung dieses Systems. (Schluss) mo/sa

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