Industrie: Arbeitszeitverkürzung standortpolitischer Weg in die Sackgasse

IV-Vize-GS Koren: Standortpolitische Vernunft und Zukunftssicherung angesagt - Abschreckendes Beispiel Frankreich

Wien (OTS/PdI) - "Die heutigen Aussagen seitens des ÖGB hinsichtlich Arbeitszeitverkürzung sind ein standortpolitischer Weg in die Sackgasse und würden Jobs in Österreich vernichten statt welche zu schaffen", erklärte der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Peter Koren heute, Mittwoch. "Solche Milchmädchenrechnungen aus dem ÖGB bringen uns nicht weiter. Der Ruf nach Arbeitszeitverkürzung beruht auf der naiven Annahme, dass damit Arbeit einfach auf mehr Arbeitskräfte verteilt wird. Das mag in einzelnen Unternehmenseinheiten freilich spezifisch funktionieren und wird dort von uns auch mitgetragen, flächendeckend ist aber das genaue Gegenteil der Fall."

Insgesamt sei jedenfalls die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung ein "Irrweg", sagte der IV-Vize-Generalsekretär. "Stattdessen wären jetzt standortpolitische Vernunft und Zukunftssicherung angesagt." Man wisse aus einer Reihe von Studien "sowie dem abschreckenden Beispiel Frankreich", dass eine Arbeitszeitverkürzung kein wirksamer Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sei. Vielmehr braucht der Standort eine Arbeitszeit-Flexibilisierung, um noch rascher und flexibler auf Auftragsschwankungen eingehen zu können. "Dies sichert Beschäftigung in Österreich", so Koren.

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