Marek: Zahlreiche Meilensteine im Familienbereich brachten Österreich Spitzenplatz im europäischen Ranking

Staatssekretärin zum Familienbericht im Plenum des Nationalrats

Wien (OTS/ÖVP-PK) - In den vergangenen zehn Jahren wurden in fast allen familienpolitisch relevanten Bereichen innovative Maßnahmen und Meilensteine gesetzt. Im aktuellen Familienbericht wird das deutlich, stellte heute, Mittwoch, Staatssekretärin Christine Marek bei der Debatte über den 5. Familienbericht im Nationalrat fest und verwies auf "entscheidende Erfolge bei der finanziellen Gerechtigkeit, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und dem besseren Schutz vor Gewalt im Nahbereich. Im EU-Vergleich stehen wir ausgezeichnet dar. Österreich liegt bei den monitären Leistungen und jenen im Sachbereich unter anderem gemessen am Bruttosozialprodukt an dritter Stelle in der EU (drei Prozent) und damit im Spitzenfeld." Zum Vergleich: Der Durchschnitt beträgt 2,1 Prozent. ****

Familie und Kinder beziehungsweise Partnerschaft stehen nach wie vor an erster Stelle der als besonders wichtig erachteten Lebensbereiche der Österreicherinnen und Österreicher. Daher sei es umso wichtiger, Familienleben in den unterschiedlichen Formen auch zu ermöglichen, verwies die Staatssekretärin auf Meilensteine der letzten Jahre wie beispielsweise das Kinderbetreuungsgeld, das mit 1. Jänner um zwei weitere Kurzvarianten ergänzt wurde. "Es geht darum, die Lebensrealitäten der Familien anzuerkennen. Fünf Kinderbetreuungsgeldvarianten bringen maximale Wahlfreiheit." Erste Trends würden klar aufzeigen, "dass wir mit dieser Weiterentwicklung goldrichtig liegen. Mittlerweile haben sich 16 Prozent der Eltern für eine der beiden Kurzvarianten entschieden." Auch der Väteranteil sei bei diesen Modellen drei Mal höher, geht die Staatssekretärin mittelfristig von einem 20prozentigen Väteranteil aus.

Ein wesentlicher Meilenstein sei auch die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten. Und beim Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes wurde massiv Geld in die Hand genommen. Die Kindertagesheimstatistik zeige in allen Altersgruppen Anstiege bei der Betreuungsquote. Bei den Unterdreijährigen sei aber noch Handlungsbedarf gegeben. Marek hob zudem die Einführung des verpflichtenden Gratis-Kindergartenjahres vor Schuleintritt hervor. 2008 bis 2013 erhalten die Länder rund 370 Millionen Euro für den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote.

Zwischen 2002 und 2009 hätten die Familien rund eine Milliarde Euro mehr an Geldmittel erhalten, führte Marek abschließend ein Beispiel an: "Eine Alleinerziehende mit drei Kindern erhält heute 170 Euro mehr an Direktförderungen als 2002. Das ist für sie eine wesentliche Erleichterung, aber auch eine Anerkennung der wichtigen gesellschaftspolitischen Bedeutung."
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