Coface bestätigt rasche Erholung des Ergebnisses im ersten Halbjahr 2010

Kreditversicherer verzeichnet steigende Prämien und sinkende Schadenshäufigkeit - sehr starke Entwicklung beim Factoring - Finanzkraft gestärkt

Wien (OTS) - Der internationale Kreditversicherer Coface bestätigt die positive Trendwende aus dem zweiten Halbjahr 2009 auch im ersten Halbjahr 2010 mit einem positiven Betriebsergebnis von 55 Mio. Euro gegenüber -47 Mio. Euro im zweiten Halbjahr 2009 und -202 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2009.

Diese Erholung ist auf den erfolgreichen Turnaround des Betriebsergebnisses im Bereich Kreditversicherung zurückzuführen: Die positive Konjunkturentwicklung, aber auch der sehr behutsame Umgang mit Risiken durch Coface, haben zu einer raschen Verbesserung der Schadensbilanz beigetragen.

Im Vergleich mit Dezember 2007 ist die "Exposure" (Versicherungssumme) um 6 % auf 377 Mrd. Euro gestiegen, während die "Risk-Weighted Exposure" (risikogewichtete Versicherungssumme in Abhängigkeit zur Bonität der Risken) seither um 26 % gesunken ist. Die Prämien sind gegenüber 2007 um 13 % gestiegen und das Eigenkapital ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um
11 % höher (1.311 Mrd. Euro). Die Verwaltungskosten blieben hingegen im ersten Halbjahr 2010 stabil.

Vor allem die Geschäftssparte Factoring weist kontinuierlich sehr gute Zahlen auf. Die Umsatzsteigerung liegt wieder, wie vor der Krise, im zweistelligen Bereich (14 % im ersten Halbjahr 2010) und das Betriebsergebnis wurde um 85 % gesteigert.

Die positive Dynamik bei Rentabilität, Schadensbilanz und Umsatz zeigt sich auch in der Gesamtübersicht, die Sie dem beiliegenden Dokument entnehmen können.

Weltweites Wachstum: "Double Dip" rückt in die Ferne, aber Eurozone bleibt unter 2 %

2010 ist durch eine Wiederbelebung "in verschiedenen Geschwindigkeiten" gekennzeichnet. Für die Schwellenländer sieht Coface ein Wachstum von 6,3 % - nach wie vor sehr stark in Asien und beachtlich in Südamerika, in Russland hingegen deutlich schwächer als vor der Krise. Die Schere zwischen den Vereinigten Staaten und Europa wird kleiner, doch innerhalb der Eurozone treten die Unterschiede deutlicher zu Tage: Deutschland ist das einzige Land
der Eurozone, in dem das Wachstum über 2 % liegt. Aufgrund des stagnierenden amerikanischen Konsums wird sich das weltweite Wachstum nach der Erholung in der ersten Hälfte 2010 im zweiten Halbjahr verlangsamen.

2011 wird sich das weltweite Wachstum 2011 laut Coface stabilisieren (3,5 % gegenüber 3,7 % im Jahr 2010). Der Konsumrückgang der amerikanischen Haushalte und die angespannten Budgets in Europa sind die zwei wichtigsten Wachstumsbremsen. Ein "Double Dip" - die Rückkehr der Rezession - wird hingegen aufgrund der konjunkturbelebenden Maßnahmen in den USA und China immer weniger wahrscheinlich. Auch der Welthandel bleibt den Einschätzungen nach dynamisch. Wesentliche Gefahren bleiben der Wiederaufbau von Überkapazitäten in China und insbesondere die Bedrohung der Realwirtschaft durch die enorme Hebelwirkung spekulativer Finanzmittel.

In Österreich bestätigen die im ersten Halbjahr 2010 vom KSV beobachteten Insolvenzen den positiven Trend. Die Zahl der Unternehmenspleiten ist um 7,5 % gesunken, die daraus resultierenden Verbindlichkeiten sogar um 20 %. Bei den davon betroffenen Dienstnehmern gab es sogar einen besonders erfreulichen Rückgang um 27 %.

"Vor diesem Hintergrund können wir für Coface eine weitere Verbesserung der Schadensbilanz und wieder ein positives Umsatzwachstum vorhersagen", schließt Martina Dobringer, Generaldirektorin Coface Austria und Coface
Central Europe.

Über Coface Austria und Coface Central Europe:

Coface Austria, mit Zentrale in Wien und Niederlassungen in Polen, Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei, Tschechien, Rumänien und Bulgarien ist seit der Gründung 1954 ein führendes Unternehmen am heimischen Markt für Kreditversicherungen. Seit 1997 ist Coface Austria eine Tochter der französischen Coface und damit Teil eines der drei Global Player am Kreditversicherungsmarkt. Die Schwestergesellschaft Coface Central Europe ist seit 20 Jahren Marktführer für Wirtschaftsinformationen in 13 zentraleuropäischen Ländern. Ergänzend bietet man in der gesamten Region Inkassoservices an. Coface Central Europe ist ein Gemeinschaftsunternehmen
der Coface (75 %) und des KSV1870 (25 %). Seit 2002 ist Wien innerhalb des Coface Konzerns Headquarter für Zentral- und Osteuropa, die gesamte Region zählt bereits über 700 Mitarbeiter/innen.

Über Coface:

Ziel von Coface ist die Vereinfachung des globalen B2B-Geschäfts mittels der vier Geschäftssparten Kreditversicherung, Wirtschaftsinformation und -bewertung, Inkasso und Factoring. Diese ermöglichen die teilweise oder komplette Auslagerung des Forderungsmanagements sowie die Finanzierung und Versicherung der Forderungen. 6.600 Mitarbeiter/innen in 67 Ländern bieten
130.000 Kundinnen und Kunden - darunter 45 % der 500 größten Unternehmen - weltweit lokales Service an. Coface ist eine Tochter der französischen Bank Natixis (Stammkapital 12,8 Mrd. Euro, Ende Juni 2010).

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