Franz Eßl: Zivildiener dürfen in Zukunft auch als Jäger aktiv werden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die ÖVP bekennt sich zu einer umfassenden Landesverteidigung, zum Bundesheer und zur allgemeinen Wehrpflicht. Aber auch der Zivildienst ist zu einem wichtigen Bestandteil unseres Gemeinwesens geworden. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Franz Eßl im Plenum des Nationalrates. Mit der Änderung des Zivildienstgesetzes erhalten Zivildiener künftig die Möglichkeit zu einer Ausnahmeregelung, was das Verbot des Führens einer Schusswaffe nach Ableistung des Zivildienstes betrifft.****

"Neben der Öffnung des Polizeidienstes und anderer Berufsfelder für Zivildiener können diese in Zukunft auch für die Ausübung der Jagd, als Mitglied einer traditionellen Schützenvereinigung oder als Sportschützen eine derartige Ausnahmeregelung beantragen. Die Jagdausübung liegt auch im Interesse der Land- und Forstwirtschaft und Zivildiener sollten in Zukunft nicht mehr davon ausgeschlossen bleiben", sagte Eßl. Nun wird - im begründeten Einzelfall - die Ausübung der Jagd oder des Schießsports auch Zivildienstpflichtigen möglich sein.

"Die Jagd ist unmittelbar mit Grund und Boden verbunden. Junge Menschen, die als Zivildiener wertvolle Arbeit für die Gesellschaft erbracht haben, müssen in Zukunft nicht mehr fünfzehn Jahre lang warten, um Jäger zu werden", erläutert Eßl die gesetzliche Änderung. Die Jagdausübung ist an die Innehabung einer Jagdkarte gebunden. Die Ausnahme zur Waffenbesitzbeschränkung wird wegen der Ausstellung einer Jagdkarte und glaubhaft zu machender Jagdausübung nunmehr gesetzlich vorgesehen.
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