Fazekas: Neues Zivildienst-Gesetz ist wichtiger Paradigmenwechsel

Plessl - Novelle behebt bisherige Mängel im Erfolgsmodell Zivildienst

Wien (OTS/SK) - "Mit der Änderung im Zivildienst-Gesetz findet ein wichtiger Paradigmenwechsel statt. Hiermit endet die Ungleichbehandlung zwischen Zivildienst- und Wehrdienstleistenden", betonte SPÖ-Nationalratsabgeordneter Hannes Fazekas heute, Mittwoch, im Nationalrat in der Diskussion um die Zivildienst-Gesetzesnovelle. "Künftig können junge Menschen frei entscheiden, ob sie Zivildienst oder Wehrdienst leisten wollen, ohne damit endgültige Entscheidungen über ihren späteren Berufsweg festlegen zu müssen", so Fazekas weiter. ****

Die Novelle eröffne enormes Potenzial für den öffentlichen Dienst, wenn es ehemaligen Zivildienern nun beispielsweise freistehe, zur Polizei zu gehen: "Ich sehe darin eine große Chance", betonte Fazekas. "Beim Exekutivdienst geht es nicht in erster Linie darum, Dienst an der Waffe zu leisten, sondern er erfordert vor allem auch soziale Kompetenz. Ich bin mir sicher, dass ehemalige Zivildiener hier in Zukunft hervorragende Arbeit leisten werden", so der Abgeordnete abschließend.

Zivildiener leisten unverzichtbare Arbeit für die Gesellschaft

"Seit der Einführung des Zivildienstes ist dieser ein österreichisches Erfolgsmodell. 365 Tage im Jahr leisten Zivildiener unverzichtbare Arbeit für die Gesellschaft, wie etwa bei der Feuerwehr, in gemeinnützigen Einrichtungen oder in Seniorenheimen und stärken damit unser Sozialsystem", betonte SPÖ-Nationalratsabgeordneter Rudolf Plessl heute im Nationalrat. Er begrüße die Änderungen in der Gesetzeslage, die bisherige Mängel im Zivildienst-Gesetz nun beheben, wie die erweiterten Einsatzmöglichkeiten für Zivildiener beispielsweise in Kindergärten. Auch, dass die Entscheidung junger Menschen für den Zivildienst nicht mehr die spätere Berufswahl einschränkt, wenn diese etwas zur Polizei gehen wollen, sieht Plessl als wichtigen Schritt. (Schluss) sc

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