VP-Korosec zu Hebammen im AKH: Probleme auch bei der technischen Ausstattung dramatisch

Nur fünf der zehn Kreißsäle im AKH sind für Risikogeburten geeignet

Wien (OTS) - "Die Personalprobleme in den Kreißsälen des AKH sind langfristig nicht gelöst", weiß die ÖVP Wien Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec. Die langjährige Untätigkeit der SPÖ Stadt- und Gesundheitsverantwortlichen bezüglich des Personals und der Arbeitsbedingungen in den Kreißsälen des AKH führt nun dazu, dass viel Geld für einen Pool mit externen Hebammen ausgegeben werden muss. Geld, das man den Hebammen bereits vor Jahren hätte zusprechen können. "Hätte man dieses Geld den Hebammen von Beginn an zur Verfügung gestellt, hätte es gar nicht soweit kommen müssen", ist sich die ÖVP Wien Gesundheitssprecherin sicher.

"Von den Personalproblemen, die sicher nicht für Führungsqualitäten von KAV Direktor Marhold sprechen, abgesehen, ist die technische Ausstattung im AKH in einem besorgniserregenden Zustand", warnt Korosec. Aufgrund der vielen Risikogeburten sollte im AKH in jedem Kreißsaal ein CardioTokoGraphie (CTG) Gerät vorhanden sein, um die Herztöne von Mutter und Kind überwachen zu können. Für das AKH wären daher zehn derartige Geräte erfordern.

Tatsächlich stehen insgesamt nur sieben funktionierende CTG vor Ort zur Verfügung. Zwei dieser CTG sind aber nicht mit dem technischen System der Kreißsäle des AKH kompatibel. Das bedeutet für die Patientinnen, dass nur fünf Kreißsäle auf einem medizinischen Niveau sind, welches für Risikogeburten notwendig wäre.

"Eine mehr als bedenkliche Situation sowohl für ÄrztInnen und Hebammen, also auch für die werdenden Mütter und ihre Kinder", kritisiert ÖVP Wien Gesundheitssprecherin Korosec.

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